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Mutmaßlicher Nazi-Goldzug in Polen Jetzt wollen die Anwohner selbst graben

Liegt in einem unterirdischen Tunnel bei Walbrzych in Polen ein Goldzug aus der Nazizeit? Dieser Frage wollen die Anwohner jetzt selbst nachgehen - mit Spaten.

Gibt es einen Nazi-Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg in einem unterirdischen Tunnel im niederschlesischen Walbrzych? Das wollen nicht nur die beiden Hobby-Schatzsucher wissen, die nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr auf die Spur des deutschen Zuges in Polen stießen.

Eine Gruppe von Menschen aus Walbrzych rief nun auf Facebook zu einem Happening am Sonntag auf, um Aufklärung über den sogenannten "Goldzug" zu fordern, der die Gemüter über die Region hinaus bewegt. Bei dem geplanten Happening am mittlerweile berühmten Gleiskilometer 65 an der Strecke zwischen Walbrzych und Breslau (Wroclaw) sollen vor allem Ausgrabungsarbeiten verlangt werden.

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"Kommt alle mit einem Spaten", heißt es im Aufruf. "Wir fühlen, dass wir etwas tun müssen", sagte Rafal Okupniarek, Organisator des Happenings, im Radiosender "Radio Wroclaw". "Seit dem Krieg sind 70 Jahre vergangen und wir wissen immer noch nicht, was sich in dem Tunnel befindet."

Die beiden Männer, die den Zug entdeckt haben wollen, Piotr Koper und Andreas Richter, wollten eigentlich im März mit Grabungen auf eigene Kosten beginnen. Sie erhielten vorerst aber nicht die nötigen Genehmigungen. Seit den ersten Berichten über den Fund Mitte August lebten auch die alten Legenden über das Nazigold auf, das in den letzten Kriegsmonaten versteckt wurde.

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