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Panorama Pauli vorne ohne Power - Alarm in Aachen

Erst rutscht Lautern aus, dann patzt auch noch St. Pauli - Arminia Bielefeld ist der große Gewinner am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga. Schon vor dem Westfalenderby hat der Erstliga-Absteiger die Tabellenführung sicher, weil die Verfolger überraschend Punkte hergaben.

Der FC St. Pauli verpasste mit dem 1:1 gegen Energie Cottbus den ersten Platz, bereits zwei Tage zuvor hatte der 1. FC Kaiserslautern mit der ersten Saisonniederlage (0:2 gegen Fortuna Düsseldorf) den Sprung an die Spitze verspielt. Das seit vier Spielen sieglose Alemannia Aachen nach der 1:4-Heimlektion gegen Union Berlin und der Karlsruher SC nach dem 1:1 gegen Rot-Weiß Oberhausen geraten immer mehr in Not.

Einen Tag bevor am Hamburger Millerntor zum Abriss der Haupttribüne die Bagger anrollen, wurde den 23 254 Zuschauern zumindest in der zweiten Halbzeit packender Fußball geboten. Nach der Cottbuser Führung durch Leonard Kweuke (56. Minute) wachte Pauli auf, doch die Power-Offensive blieb aus. Es reichte nur zum Ausgleich durch Max Kruse (67.). «Wir waren in der ersten Halbzeit nicht mutig genug», sagte Pauli-Trainer Holger Stanislawski, «aber den Rucksack, den die Jungs tragen, muss man ihnen auch mal zugestehen.»

In Aachen läuten die Alarmglocken. «Im Moment stecken wir mittendrin im Abstiegskampf», sagte Trainer Michael Krüger, der aber noch nicht über Konsequenzen reden wollte: «Es bringt nichts, gleich nach dem Spiel in Hektik und Aktionismus zu verfallen.» Union Berlin kehrte dank der Tore durch Torsten Mattuschka, John Jairo Mosquera (2) und Christian Stuff nach zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurück. «Wir haben richtig gut Fußball gespielt», stellte Union-Coach Uwe Neuhaus nach dem überzeugenden Sieg zufrieden fest. Trainer Markus Schupp tritt mit Bundesligaabsteiger KSC auf der Stelle. Markus Kaya (65./Foulelfmeter) verdarb dem KSC die Vorfreude auf den ersten «Dreier» nach drei sieglosen Spielen. Anton Fink (62.) mit seinem ersten Zweitligator hatte den KSC in Führung gebracht.

Beim TSV 1860 München herrscht vor dem Pokal-Knaller am 28. Oktober gegen Schalke dicke Luft. Die erbosten «Löwen»-Fans, die bereits seit über sieben Monaten auf einen Auswärtssieg warten, forderten beim peinlichen 2:3 in Frankfurt den Rauswurf von Trainer Ewald Lienen. Jetzt droht auch noch Zoff zwischen Lienen und Kapitän Benjamin Lauth, der schon nach 43 Minuten ausgewechselt wurde. «Wenn ich der Meinung bin, dass ein Spieler nicht alles gibt, dann schaue ich mir das nicht länger an. Schließlich geht es hier um die Zukunft von Sechzig», verteidigte sich der Coach und rechnete mit der ganzen Mannschaft ab: «Das war Sechzig nicht würdig.»

Wie Lienen waren auch Benno Möhlmann in Fürth und Andreas Zachhuber in Rostock restlos bedient. Die Franken präsentierten sich vor dem Pokalschlager am 27. Oktober gegen den VfB Stuttgart weiterhin konstant unbeständig. Möhlmann stellte nach dem 1:2 gegen Koblenz den «eklatant schlechtem Fußball» seiner Schützlinge an den Pranger. Hansa-Coach Zachhuber ärgerte sich nach dem 1:3 in Duisburg über die Anfängerfehler seines Teams und nahm sich Verteidiger Orestes zur Brust, der erstmals nach zehn Wochen Verletzungspause in der Startelf war: «Was er sich erlaubt hat, war katastrophal.»

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