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Klimawandel Kröten wandern so früh wie noch nie

Wegen des milden Klimas erwachen Kröten immer früher aus der Wintestarre. Derzeit machen sich hunderttausende Tiere in Bayern auf den Weg zu ihren Laichgewässern - und brauchen Schutz an Straßen.

Hunderttausende Kröten haben die jährliche Wanderung zu ihren Laichgewässern begonnen. Bereits im Januar wurden die ersten Kröten in Bayern gesichtet, teilte der Bund Naturschutz (BN) mit. "Die Amphibien sind in diesem Jahr so früh wie nie zuvor unterwegs", sagte ein Sprecher des Bundes Naturschutz. Die Entwicklung, dass sich die Kröten aufgrund der milden Temperaturen immer früher auf den Weg zu ihren Laichgewässern machen, sei jedoch bundesweit zu beobachten.

Start ist normalerweise ab Mitte März

Die Hochsaison der Krötenwanderung wird dem Sprecher zufolge normalerweise für Mitte bis Ende März erwartet: "Die Kröten erwachen eigentlich erst deutlich später aus der Winterstarre. Wir sind aber nicht überrascht von dem frühen Start der Wanderung. Daher haben wir auch unsere Aktionen zum Schutz der Amphibien in diesem Jahr vorgezogen." Bei bayernweiten Mitmachaktionen des Bundes Naturschutz stellen freiwillige Helfer sogenannte Krötenschutzzäune auf, die die Amphibien an befahrenen Straßen in der Nähe von Waldgebieten vorbeileiten.
Durch die Krötenschutzzäune kann laut Bund Naturschutz jedes Jahr rund 700.000 Amphibien das Leben gerettet werden. Aber auch auf Anliegerstraßen sei Vorsicht geboten: "Auch in Wohngebieten sind die Kröten unterwegs und der Gefahr ausgesetzt, die von den Autos ausgeht", betonte der BN-Sprecher. Schon durch den Luftdruck eines vorbeifahrenden Autos könne eine Kröte getötet werden.

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