Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Naturspektakel Helles Himmelsphänomen alarmiert bayrische Polizei

Ein mysteriöses Licht hat Sternenbeobachter bei Straubing verblüfft. Ermittlungen der Polizei laufen bislang ins Leere. Ein anderes Himmelsphänomen war in weiten Teilen Deutschlands zu sehen.

Ein glühender Himmelskörper hat am Sonntagabend über Bayern kurzzeitig für Aufregung gesorgt. Wie die Polizei im niederbayerischen Straubing mitteilte, hatten mehrere Anrufer ein auffälliges Phänomen beobachtet und die Beamten verständigt. Schäden wurden zunächst aber nicht festgestellt. Bislang werde davon ausgegangen, dass es sich um einen in die Erdatmosphäre eintretenden Flugkörper gehandelt habe, teilte die Polizei weiter mit.

Den Angaben zufolge hatte ein Augenzeuge gegen 22.37 Uhr eine "grelle Lichterscheinung" in der Nähe des Atomkraftwerks Ohu bei Landshut gemeldet. Die Beamten kontaktierten den Leitstand des Reaktors und schickten mehrere Streifenwagen in die Gegend. Die Situation in und am Kraftwerk war allerdings vollkommen ruhig. Es gab dort laut Polizei nichts Verdächtiges.

Wenige Minuten später meldeten sich außerdem zwei Anrufer aus dem in etwa 70 Kilometer weiter nordöstlich gelegenen Landkreis Straubing-Bogen und berichteten der Polizei von einem glühenden Flugkörper am Nachthimmel, der einen langen Schweif hinter sich herzog. Auch Polizeibeamte bestätigten demnach entsprechende Beobachtungen. Ob es einen Zusammenhang mit dem Vorbeiflug eines Asteroiden an der Erde am Dienstag gebe, sei nicht klar, hieß es weiter.

Sonnensturm erzeugt Polarlicht

Ein anderes Himmelsphänomen gab es in derselben Nacht in weiten Teilen Deutschlands zu sehen: Ein Polarlicht ließ den Nachthimmel bunt aufleuchten. Zu sehen war das Himmelsschauspiel in vergleichsweise dunklen Regionen mit klarem Himmel, zum Beispiel im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg) und in Sachsen. 

"Es ist aber nicht so stark, wie man sich das vielleicht vorstellt", betonte die wissenschaftliche Leiterin der Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Berlin, Monika Staesche. Auf Fotos seien zwar sehr bunte Lichter zu sehen, das menschliche Auge könne aber am Himmel nur "ein schwaches rötliches Leuchten" erkennen.

Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen. Dort regen sie Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle zum Leuchten an. #

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()
 
Mehr Artikel aus dem Ressort Panorama