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Vorfall in Kölner Schwimmbad Mann soll 12-Jährige begrapscht haben

In einem Schwimmbad in Köln soll ein Mann ein zwölfjähriges Mädchen belästigt haben. Insgesamt nahm die Polizei sechs Männer vorläufig fest. Sie erhofft sich weitere Zeugenaussagen.

Die Kölner Polizei geht bei den mutmaßlichen sexuellen Belästigungen an Kindern in einem Kölner Schwimmbad nunmehr von einem einzelnen Fall aus. Das hätten die weiteren Ermittlungen ergeben, sagte eine Polizeisprecherin. Zunächst waren sechs Männer von den Beamten vorläufig festgenommen worden. Mittlerweile sind sie nach Angaben der Polizei aber wieder auf freiem Fuß. Es hatte im Raum gestanden, dass am Sonntag mehrere Kinder in dem Bad unsittlich berührt worden waren. Im Fokus stehe nun aber vor allem ein 45-Jähriger, sagte die Sprecherin.

Eine Zwölfjährige hatte nach Angaben der Beamten den Bademeister verständigt und berichtet, am Ende der Rutsche von dem 45-Jährigen oberhalb der Badekleidung berührt worden zu sein. Im Anschluss hätten sich dann Hinweise ergeben, dass möglicherweise weitere Kinder von den später Festgenommenen belästigt worden sein könnten. Dieser Verdacht habe sich bislang aber nicht erhärtet, sagte die Sprecherin.

Ein Bademeister kümmerte sich am Sonntagnachmittag um das erschrockene Kind, als sich weitere Hinweise ergaben, dass auch andere Kinder von der Gruppe belästigt worden sein sollen. Die Aufsicht alarmierte die Polizei und hielt die Männer bis zum Eintreffen der Beamten fest. Die Polizei nahm die sechs Männer im Alter von 17, 19, 22, 23, 24 und 45 Jahren vorläufig fest, die aus Afghanistan, dem Irak und Syrien stammen. 

Laut einer Polizeisprecherin haben mindestens fünf der Männer einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Die Leitung des Schwimmbades erteilte den Männern Hausverbot.

Für die weiteren Ermittlungen bittet die Polizei, dass sich Zeugen melden. Sie erreichen die Beamten unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

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