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Erschreckender Fall von Zwangsprostitution Zuhälter markiert Frau wie ein Tier

Ein Arzt in den USA hält es zunächst für einen Scherz. Doch Röntgenaufnahmen zeigen, dass eine Frau von ihrem Freund wie ein Tier markiert wurde - mit einem winzigen Ortungssender.

Es klingt, wie eine Szene aus einem Krimi. Eine Frau steckt einem Arzt heimlich einen Zettel zu. Darauf zu lesen: "Ich trage einen Ortungschip in mir!" Zunächst reagiert der Mediziner verdutzt, glaubt an einen Scherz oder eine "Patientin mit einer psychischen Störung", wie er der US-Internetplattform Marketplace berichtet.

Der Mediziner - der zum Schutz der Patientin anonym bleiben will - entschließt sich jedoch dazu, die Frau zu röntgen, nachdem sie ihm eine kleine Narbe an ihrem Körper zeigt. "Eingepflanzt in ihrer rechten Hüfte haben wir ein kleines, metallenes Objekt entdeckt - nur etwas größer als ein Reiskorn", erzählt der Arzt.

Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um einen sogenannten RFID-Chip, also einen Ortungssender, handelt. Oft werden sie zum Beispiel bei Hunden und Katzen verwendet, um sie lokalisieren und identifizieren zu können. Der Mediziner berichtet: "Jemand hatte sie gechipt als wäre sie ein Haustier."

Die junge Frau erzählt, dass ihr Freund sie zur Prostitution zwingen würde und ihr den Chip unter die Haut gespritzt hätte. Offenbar ging es dem Mann darum, sie so vollständig überwachen zu können.

Ein solcher RFID-Tracker ist nur etwas größer als ein Reiskorn. (Foto: Reuters / Chip East)

Ärzte treten dem Menschenhandel entgegen

Viel zu selten können solche Fälle von Zwangsprostitution und Menschenhandel aufgedeckt werden. Dabei zeigt eine Studie der Universität Chicago, dass fast 88 Prozent der Personen, die sexuell ausgebeutet werden, im Laufe ihres Martyriums einen Arzt aufsuchen.

Dem Gesundheitswesen kommt demnach eine wichtige Rolle in der Strafverfolgung zu. Darum fordert unter anderem auch der Ärzteverband in den USA, dass medizinisches Personal, insbesondere in Krankenhäusern, besser eingebunden und geschult werden muss, um diese Fälle erkennen zu können.

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