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Schmerzen, Pulsrasen, eiskalte Hände Hörerin rettet Moderator in Live-Sendung das Leben

Als "echt komisch" fasste ein Hamburger Radiomoderator seine Symptome während seiner Live-Show zusammen. Eine Hörerin hatte hingegen einen Verdacht. Ein Test verriet, wie ernst es um ihn stand.

Es hätte auch eine Grippe sein können. Oder eine Magenverstimmung. Christian Stübinger, Moderator des Hamburger Radiosenders Energy, klagte schon den ganzen Dienstagmorgen live im Radio über Schmerzen und Unwohlsein. Gesundheits- und Krankenpflegerin Felek schöpfte daraufhin einen Verdacht.

Sie rief in der Livesendung an und ließ sich noch einmal die genauen Symptome beschreiben: Zwei Tage zuvor litt "Stübi" nach dem Sport unter starken Bauchkrämpfen rechts und links vom Bauchnabel. Eine Lebensmittelvergiftung, so dachte er.

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Tags darauf waren die Schmerzen verschwunden, Dienstagnacht wieder da: Um Eins wachte Stübinger mit "höllischen Schmerzen" auf. Dennoch schleppte er sich zur Arbeit. Der Status quo während der Livesendung: starke Schmerzen, Pulsrasen, eiskalte Hände - noch dazu Blässe. "Echt komisch", fasste Christian Stübinger sein Befinden in der Sendung zusammen. Dass der Moderator sich bereits in einer lebensbedrohlichen Situation befand, ahnte er nicht.

Hörerin Felek erklärte ihm am Telefon einen "ausschlaggebenden Test": Der Moderator solle sich auf den Rücken legen und das rechte Knie angewinkelt anheben, anschließend schräg-rechts unterhalb seines Bauchnabels drücken, währenddessen tief einatmen. Schnell wurde klar: Bei loslassen des "McBurney-Punkts" plagten Stübinger heftige Schmerzen. "Das tat gerade richtig weh!", resümierte der Moderator. Feleks Verdacht: Blinddarmentzündung.

Live-Diagnose, Show-Abbruch, Operation

Noch immer glaubte "Stübi" nicht an etwas Ernstes, doch er ließ sich von einem Arztbesuch überzeugen. Wie "Focus Online" berichtet, brach der Moderator die Show unverzüglich ab und fuhr zum Arzt. Der habe ihn sofort in ein Krankenhaus überwiesen. Hörerin Felek hatte mit ihrer Ferndiagnose voll ins Schwarze getroffen - der Verdacht der Blinddarmentzündung bestätigte sich. Noch am Nachmittag veröffentlichte der Moderator ein Foto von sich aus dem Krankenhaus mit dem Kommentar: "Live-Diagnose im Radio, Show abgebrochen, OP. Was ein Tag."

Seine Retterin stellte später gegenüber "Focus Online" klar: "Solche Ferndiagnosen funktionieren natürlich nicht immer." Sie sei jedoch froh, dass "Stübi" auf sie gehört habe. Ihr sei relativ schnell klar gewesen, was das Problem ist. Doch sie habe dem Moderator keine Angst machen wollen und sei deshalb entspannt geblieben.

Für Donnerstag hat Felek sich zum Krankenbesuch angekündigt. Dann treffen "Stübi" und seine Retterin erstmals aufeinander.

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