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Bandidos-Prozess in München Rocker darf keine Waffen besitzen

Ein Mitglied der Bandidos ist vor Gericht gescheitert: Der Betreiber eines Sicherheitsdienstes darf keine Waffen besitzen. Das Landratsamt Dachau hatte seine Erlaubnis wegen Unzuverlässigkeit kassiert.

Ein Mitglied der Rocker-Gruppe Bandidos muss auf seine Waffenbesitzkarte künftig verzichten. Das Verwaltungsgericht München wies am Donnerstag die Klage des Motorrad-Fans gegen das Landratsamt Dachau wegen Entzug der Erlaubnis ab. Eine Begründung steht noch aus.

Die Vorsitzende hat aber am Mittwoch in der mündlichen Verhandlung bereits auf ein obergerichtliches Urteil verwiesen, wonach die Zugehörigkeit zu der Rocker-Gruppe allein die Annahme der Unzuverlässigkeit im Sinne des Waffengesetzes rechtfertige.

Der Sportschütze hatte jahrelang mehrere Waffen

Der Sportschütze war nach eigenen Angaben etwa 20 Jahre lang zum Besitz von zwei Faustfeuerwaffen und einem Gewehr berechtigt. Die drei Waffen verkaufte der Betreiber eines Sicherheitsdienstes inzwischen, nachdem die Behörde im Januar 2014 seine Waffenbesitzkarte wegen Unzuverlässigkeit im Hinblick auf seine Mitgliedschaft bei dem zweitgrößten Motorradclub nach den Hells Angels einzog.

Sein Anwalt hatte erfolglos auf das bislang völlig unbescholtene Leben des 54-Jährigen hingewiesen. Darauf komme es nicht an. Wer eine Waffe wolle, müsse besonders zuverlässig sein, betonte die Vorsitzende in der Verhandlung.

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