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Fünf Jahre nach Fukushima Japan gedenkt der Opfer der Tsunami- und Atomkatastrophe

Fukushima erschütterte die Welt. Japan hat an die Menschen gedacht, die der Tsunami- und Atomkatastrophe vor fünf Jahren zum Opfer fielen. Kein Ende in Sicht ist bei der atomaren Entseuchung.

Japan hat der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe von Fukushima gedacht. Mit einer Schweigeminute erinnerte das Land an die rund 18.500 Toten vom 11. März 2011. Damals war es in dem Atomkraftwerk an der japanischen Ostküste infolge eines verheerenden Erdbebens und Tsunamis zum Ausfall der Kühlsysteme gekommen, worauf mehrere Reaktorkerne schmelzten.
Nach der schwersten Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986 wurden sämtliche Reaktoren in Japan abgeschaltet, um sie neuen verschärften Sicherheitsvorgaben anzupassen. Die Betreiberfirmen und Regierungschef Shinzo Abe dringen seit langem darauf, die Reaktoren wieder hochzufahren. In der Bevölkerung, die bis zum Unglück der Atomkraft weitgehend unkritisch gegenüberstand, gibt es seit Fukushima aber starke Vorbehalte gegen die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren.
Die Katastrophe hatte auch Konsequenzen weit über Japan hinaus, so führte sie in Deutschland zur Abkehr von der Atomenergie und zur Energiewende.

Entseucher werden von Bevölkerung gemieden

Ein Ende der Säuberungsarbeiten ist nicht in Sicht. Zehntausende Entseucher sind im Einsatz, was sie tun, ist schmutzig und riskant. Sie sind damit beauftragt, den radioaktiv verseuchten Oberboden abzutragen und in schwarze Säcke zu packen. Sie reinigen Dächer, Regenrinnen und fällen Bäume. Die Männer kommen aus allen Teilen Japans, viele von ihnen sind zwischen 50 und 70, haben keine Familie und leben am Rande der Gesellschaft. Gedankt wird ihnen ihre Arbeit kaum. Die Bevölkerung meidet sie.

Auch der Wiederaufbau in der Region Tohoku geht nur schleppend voran. Zehntausende Menschen hausen weiterhin in containerähnlichen Behelfsunterkünften.

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