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Angeblich explodierter Thermomix Australierin will Hersteller Vorwerk verklagen

Eine Australierin hat durch die Benutzung eines Thermomixes angeblich schwere Verbrennungen erlitten. Jetzt will die Frau vor Gericht ziehen. Doch liegt der Fehler wirklich beim Gerät?

Die Fotos zeigen verbrannte Hautpartien und eine Küche voller Pastasauce: Die Australierin Danika Jones sagte der westaustralischen Zeitung "WAtoday", sie habe sich Sauce in ihrem Thermomix-Gerät erwärmen wollen, als es plötzlich explodierte. Der Deckel sei in die Luft geflogen, die Sauce umhergespritzt. Sie habe schwere Verbrennungen an Armen und Schultern erlitten. Jetzt will Jones offenbar Schadenersatz vom Hersteller, der Wuppertaler Firma Vorwerk, erstreiten.

Das Unternehmen reagierte mit einer Erklärung, in der es hieß: "Wir haben von dem Vorfall in Australien mit dem Thermomix TM31 gehört und bedauern diesen sehr. Unserem australischen Distributor ist der betroffene Thermomix TM31 bislang leider nicht für eine Überprüfung des Gerätes zur Verfügung gestellt worden. Dies wäre wichtig, um die Ursachen des Vorfalls ergründen zu können." Weitere Detailinformationen lägen derzeit nicht vor. "Sie können darauf vertrauen, dass Vorwerk in verantwortungsvoller Weise alle Anstrengungen unternimmt, sämtlichen Sicherheitsrisiken für seine Kunden vorzubeugen. Der Thermomix ist ein sicheres Produkt, sofern das Gerät entsprechend der Bedienungsanleitung genutzt wird."

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In sozialen Netzwerken tobt der Streit: Ist der teure Thermomix wirklich gefährlich? Oder hat Jones das Gerät einfach falsch bedient? Vorwerk hatte schon im Oktober vergangenen Jahres vor kaputten Dichtungsringen gewarnt, die zwischen Oktober 2012 und Mai 2014 mit ausgeliefert worden seien. An die betroffenen Käufer seien jedoch automatisch Ersatzringe geliefert worden, mit dem Hinweis, sie unbedingt auszutauschen. Auch Danika Jones will das gemacht haben.

Fans des mehr als 1000 Euro teuren Vorwerk-Verkaufsschlagers werfen ihr jedoch vor, sie lüge. Der Thermomix sei nicht explodiert. Jones habe das Gerät einfach entgegen der Betriebsanleitung zu voll befüllt, nun brauche sie sich nicht zu wundern. Danika Jones jedenfalls fordert, dass alle Maschinen vom Modell TM31 aus dem Verkehr gezogen werden. Nach Berichten australischer Medien hat sie bereits einen Anwalt eingeschaltet.

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