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Turkish-Airlines-Flieger Bombenalarm legt Flughafen Hannover lahm

Ein Bombenalarm hat den Flugplan am Flughafen Hannover kräftig durcheinander gewirbelt. Die Bundespolizei durchsuchte eine Maschine der Fluglinie Turkish Airlines. 

Ein anonymer Bombenalarm hat am Flughafen Hannover für Aufregung gesorgt. Der Airport wurde für rund eine dreiviertel Stunde gesperrt, Flugzeuge durften am späten Nachmittag weder starten noch landen, sagte Flughafen-Sprecher Sönke Jacobsen.

Am Abend konnte dann endgültig Entwarnung gegeben werden, Sprengstoff oder andere verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden, sagte Bundespolizei-Sprecher Frank Steigerwald.

Grund für den Alarm war ein Zettel mit dem Wort "Bombe", der in einer Maschine der Turkish Airlines auf der Toilette gefunden worden war. Das Flugzeug mit 119 Passagieren an Bord war kurz zuvor aus Istanbul kommend in Hannover gelandet.

Direkt nach der Landung verließen die Passagiere die Maschine, Beamte der Bundespolizei untersuchten danach gründlich das Flugzeug. "Es wurde nichts gefunden", sagte der Bundespolizei-Sprecher. Während der Sperrung des Airports mussten zwei Maschinen im Landeanflug nach Hamburg und Bremen umgeleitet werden.

Immer wieder Turkish Airlines

Im vergangenen Jahr hatte es mehrfach Bombenwarnungen in Turkish Airlines-Flugzeugen gegeben, die auf schriftliche Hinweise in den Toiletten zurückgingen. Die betroffenen Maschinen kehrten entweder nach Istanbul um oder mussten ihren Flug an einem nahe gelegenen Flughafen unterbrechen. Die Warnungen erwiesen sich aber allesamt als falsch, die Hintergründe der Vorfälle sind bis heute nicht bekannt.

Im März vergangenen Jahres hatte Turkish Airlines nach einer falschen Bombenwarnung einen Flug von Istanbul nach Sao Paulo unterbrochen. Der Pilot landete vorsichtshalber im marokkanischen Casablanca, Sprengstoff wurde aber nicht entdeckt. Ein Turkish Airlines-Flug von Istanbul nach Tokio kehrte nach einem schriftlichen Hinweis auf Sprengstoff auf der Toilette ebenfalls kurzfristig um.

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