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Japaner verfolgt Die rätselhaften Eierattacken von Magdeburg

Unbekannte haben in Magdeburg Jagd auf eine Studentengruppe gemacht und die Japaner wiederholt aus dem Auto mit Eiern und Schmand beworfen. Der Oberbürgermeister vermutet fremdenfeindliche Motive.

Eine Delegation japanischer Studenten ist in Magdeburg attackiert worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Gäste aus einem fahrenden Auto heraus mit Eiern und Schmand beworfen und angepöbelt. Innerhalb einer dreiviertel Stunde seien drei Vorfälle registriert worden, sagte ein Polizeisprecher.

Zweimal wurden japanische Studenten am Hasselbachplatz beworfen, einmal bekam ein deutscher Passant etwas ab. Dabei seien einige Studenten an Kopf und Oberarm getroffen worden. Die 26 Studenten aus Tokio waren bei einer Fachexkursion in der Stadt unterwegs.

Die Polizei hatte zunächst keine Spur zu dem Auto, aus dem die Eier geworfen worden waren. Auch das Motiv für die Attacke sei noch unklar, sagte ein Sprecher.

Oberbürgermeister Lutz Trümper (parteilos) erklärte, solche Vorfälle seien nicht zu dulden. Er rief dazu auf, sich Fremdenfeindlichkeit entgegenzustellen. Eine Sprecherin der Stadt teilte dem MDR Sachsen-Anhalt mit, die Stadt bereite gemeinsam mit der deutsch-japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt ein Entschuldigungsschreiben an die Teilnehmer der Exkursion vor. 

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