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Lufthansa-Maschine Beinahecrash - Drohne nur 60 Meter von Airbus entfernt

Das war knapp: Beim Landeanflug in Los Angeles kollidiert ein Lufthansa-Airbus beinahe mit einer Drohne. Es war nicht der erste Beinahe-Crash. Die Anzahl an privaten Drohnen steigt.

Eine Maschine der Lufthansa ist beim Landeanflug auf den internationalen Flughafen in Los Angeles beinahe mit einer Drohne zusammengestoßen. Der Kapitän habe den Airbus A380 aber sicher gelandet, teilte ein Sprecher der US-Luftfahrtbehörde FAA am Samstag in Frankfurt mit. Das Nachrichtenportal "Spiegel Online" hatte über den Zwischenfall am Freitag berichtet.

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Der Lufthansa-Flug LH456 war mit 501 Passagieren und 24 Besatzungsmitgliedern an Bord von Frankfurt aus gestartet. Der Zwischenfall ereignete sich um 13.34 Uhr Ortszeit (21.34 Uhr MEZ) in einer Höhe von rund 1500 Metern. Die Drohne sei aus dem Cockpit zu sehen gewesen, weil sie nur 60 Meter über dem Flugzeug unterwegs war, hieß es.

Nicht der erste Beinahe-Crash

Mitte Februar wäre ein Air-France-Airbus A320 beim Landanflug auf den Pariser Flughafen Roissy ebenfalls fast mit einer Drohne zusammengestoßen. Der noch nicht vollständig aufgeklärte Vorfall wurde vom Ermittlungs- und Analysebüro (BEA) als "schwer" eingestuft. Es ist strikt verboten, Drohnen in der Nähe von Flughäfen fliegen zu lassen, zudem dürfen sie in der Regel in höchstens 150 Metern Sichtweite ihres Betreibers fliegen.

In den USA sind Drohnen in einem Umkreis von acht Kilometern um einen Flughafen verboten und dürfen nicht höher als 120 Meter über dem Boden fliegen. Die Drohne, die fast mit der Lufthansa-Maschine kollidierte, war auf etwa 1500 Metern unterwegs.

Drohnen oder unbemannte Luftfahrtsysteme bevölkern in zunehmendem Maße den Luftraum. 2015 wurden nach Branchenangaben weltweit rund vier Millionen ferngesteuerte kleine Fluggeräte verkauft – allein bis zu 300.000 in Deutschland.

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