Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Bestattungsinstitut macht Fehler "Das ist nicht Oma"

Traurig nimmt die Familie in New York Abschied von Mutter, Oma und Uroma. Die Söhne beugen sich über den Sarg, küssen die tote Frau auf die Stirn. Dann fällt einem Enkel etwas Merkwürdiges auf.

Einem New Yorker Bestattungsinstitut soll vor dem letzten Geleit für eine 81-jährige Frau ein makaberer Fehler unterlaufen sein: Vor der Aufbahrung und anschließenden Einäscherung wurde die falsche Leiche in den Sarg gelegt, wie Behördenvertreter laut der " New York Times" mitteilten. Gegen das Institut seien daher Ermittlungen eingeleitet worden.

Zwar trug die Frau im Sarg die der Familie bekannte pinkfarbene Lieblingsbluse, einen weißen Anzug und ihren schönsten Schmuck. Doch der Familie von Val-Jean McDonald war bei der Trauerfeier im Dezember aufgefallen, dass sich ihr Erscheinungsbild verändert hatte.

"Warum haben sie ihr alle Haare abgeschnitten?", wunderte sich ihr Sohn Errol McDonald nach eigenen Angaben vor dem offenen Sarg. Doch die Familie habe angenommen, dass dies mit dem langen Kampf seiner Mutter gegen den Krebs zu tun haben könnte. Der Sohn habe sich dann heruntergebeugt und die tote Frau im Sarg geküsst.

Ein Enkelkind schöpfte Verdacht

"Wir mussten alle zwei Mal hinsehen", erinnerte sich ein anderer Sohn, Richard McDonald. "Wir dachten, dass irgendwas passiert ist und dies das Beste war, was sie tun konnten."

Doch ein Enkelkind schöpfte Verdacht. "Mein zehnjähriger Sohn sagte: 'Papi, das ist nicht Oma'", sagte Errol McDonald. Doch er habe ihm daraufhin erklärt, dass es eben so sei, dass Menschen anders aussehen, wenn sie tot sind.

Am nächsten Tag begleitete die Familie den Sarg mit der Verstorbenen noch zum Krematorium, in dem die Leiche eingeäschert wurde.

Erst sechs Tage später, als es an der Zeit war, die andere tote Frau fürs letzte Geleit vorzubereiten, fiel dem Bestattungsinstitut der Fehler schließlich auf, sagte ein weiterer Sohn, Darryl McDonald, laut dem Bericht der "New York Times." Der Eigentümer des Bestattungsinstituts wollte sich nicht zu dem Fall äußern, sondern erklärte nur, die Firma habe in den über 50 Jahren ihres Bestehens stets ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()