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Franziskus Papst begeht Karfreitag im Petersdom

In einem Gottesdienst im Petersdom hat Papst Franziskus des Todes Jesu gedacht. Der Prediger des Papstes, Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa, erinnerte auch an die Anschläge von Brüssel.

In einem von Stille und Ernst geprägten Gottesdienst hat Papst Franziskus am Karfreitag des Todes Jesu gedacht. Zu Beginn der Feier im Petersdom betete er am Boden ausgestreckt vor dem Hauptaltar der Basilika. Anschließend hörte er mit den anwesenden Kardinälen und Bischöfen sowie zahlreichen anderen Gläubigen die Passionsgeschichte aus dem Johannesevangelium. Eine Eucharistiefeier findet an diesem Tag nach katholischer Tradition nicht statt.

Der Prediger des Papstes, Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa, erinnerte in seiner Ansprache auch an die Anschläge von Brüssel. Er rief auf, sich nicht vom Bösen überwältigen zu lassen, sondern das Böse durch das Gute zu überwinden. Auch für die Attentäter gelte das Wort Jesu am Kreuz: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Am Abend betet der Papst den Kreuzweg am römischen Kolosseum. Die vorgesehenen Texte setzen das Leiden Christi in Beziehung zum Schicksal von Flüchtlingen und Migranten. Auch das Leiden zerbrechender Familien sowie die Not von Arbeitslosen, die im Holocaust ermordeten Juden und die Qualen missbrauchter Kinder sollen in den Meditationen zur Sprache kommen.

Die abendliche Feier im Schein Tausender Lichter und Fackeln zählt zu den stimmungsvollen Höhepunkten der Osterfeierlichkeiten in Rom. Ordensleute und Christen aus fast allen Kontinenten tragen ein schlichtes Holzkreuz aus dem Innern des antiken Amphitheaters auf den Palatin-Hügel.

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