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Panorama Tourist soll Piloten getötet haben - um Selbstmord zu begehen

Ein lebensmüder Tourist soll in Argentinien den Piloten eines gecharterten Kleinflugzeugs angegriffen und das Flugzeug zum Absturz gebracht haben.

In dem Wrack, in dem die Leichen des 33-jährigen Niederländers und des Piloten in der Nähe der Stadt Bariloche in Patagonien gefunden wurden, sei ein Messer mit Blutspuren gefunden worden, berichtete die Zeitung «Clarín» am Freitag. Sie berief sich auf Informationen aus Polizeikreisen. Im Hotelzimmer des in Istanbul geborenen Urlaubers sei zudem ein Brief an dessen Frau entdeckt worden. Die Obduktion der Opfer solle nun Aufschluss geben, berichtete die Zeitung «Rionegro» am Samstag.

Der Verdacht, dass es sich bei dem Unglück nicht um einen tragischen Unfall handelte, war durch mehrere Indizien ausgelöst worden. So war der Zündschlüssel der kleinen Propellermaschine vom Typ Piper Cherokee während des Todesfluges am Freitag vergangener Woche abgezogen und die Benzinzufuhr für den Motor unterbrochen worden. Dies sei nur manuell möglich und könne nicht durch den Aufprall verursacht worden sein, hieß es. Zudem war die Maschine in der Nähe des Flughafens von Bariloche im Sturzflug auf ein Feld aufgeschlagen, obwohl der erfahrene 37-jährige Pilot sie auch ohne Motor hätte sicher landen können.

Der Tourist sei ein Luftfahrt-Journalist gewesen und habe selbst eine Pilotenlizenz besessen, hieß es. Er habe zunächst ein Flugzeug mieten und alleine fliegen wollen. Als dies abgelehnt wurde, habe er die Piper mit dem Piloten gechartert. Die niederländische Zeitung «De Telegraaf» berichtete, das Außenministerium in Den Haag habe bisher lediglich bestätigt, ein Niederländer sei in Argentinien verunglückt. Weitere Angaben seien nicht gemacht worden.

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