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Politik Roskilde startet mit viel Regen

Start ohne Superstars, aber mit kräftigem Regen: Westlich von Kopenhagen hat am Donnerstag das 41. Roskilde-Rockfestival für rund 75 000 Besucher geöffnet.

Wie fast immer ist die viertägige Veranstaltung ausverkauft: Und - wie zunehmend mehr in den letzten Jahren - meinen die Kritiker zum Auftakt: Dem Musikprogramm auf sechs Bühnen fehlen die ganz großen Namen.

Als Höhepunkt des ersten Tages stand am Donnerstag die britische Sängerin PJ Harvey auf dem Programm. Anders als der Festival-«Bruder» Glastonbury in England haben die dänischen Veranstalter weder ihr Arsenal noch die Zuschauerzahl massiv ausgeweitet, um auch «ganz teure» Namen aufbieten zu können.

Während in Glastonbury vor einer Woche unter anderem die Popkönigin Beyoncé Knowles aus den USA und U2 aus Irland 170 000 Besucher sammelten, bleibt Roskilde bescheidener: Europas traditionsreichstes Rock-Festival bietet in diesem Jahr unter anderem die Arctic Monkeys, die Hardrock-Veteranen Iron Maiden und M.I.A. aus Großbritannien sowie die US-Band Kings of Leon und die Strokes auf.

Besser als beim britischen Konkurrenten soll - zumindest alles in allem - das Wetter für die Rockgemeinde auf dem «Dyrskueplads» (Tierschauplatz) von Roskilde werden. Während Glastonbury bei Dauerregen total im Matsch versank, warteten auf die Besucher des Dänen-Festivals nach dem feuchten Auftakt zwei Tage mit sonnigen Aussichten. Erst beim sonntäglichen Abschluss mit den Kings of Leon soll es wieder regnen.

Der Gewinn des Roskilde-Festivals wird für Jugendprojekte und andere soziale oder kulturelle Zwecke weggegeben.

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