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Politik Obama nennt Tod von Prediger Aulaqi Meilenstein

Knapp fünf Monate nach der Tötung von El-Kaida-Chef Osama bin Laden hat das Terrornetzwerk einen weiteren Anführer verloren. Der radikale Prediger Anwar al Aulaqi kam im Jemen bei einem mutmaßlichen US-Luftangriff ums Leben. US-Präsident Barack Obama bezeichnete den Tod des in den USA geborenen Aulaqi als "bedeutenden Meilenstein" im Kampf gegen den Terrorismus.

Das jemenitische Verteidigungsministerium verkündete den Tod Aulaqis, ohne aber genaue Angaben zu den Umständen zu machen. Auch die US-Regierung nannte keine Details. Aus jemenitischen Stammeskreisen verlautete, dass Aulaqi bei einem US-Drohnenangriff auf zwei Fahrzeuge in der östlichen Wüstenprovinz Marib getötet worden sei. Die Gegend gilt als Hochburg des El-Kaida-Ablegers auf der arabischen Halbinsel (AQAP).

Bereits seit Tagen hätten US-Jets die Region überflogen, sagten Stammesvertreter. Am Freitagmorgen habe dann offenbar eine US-Drohne Raketen auf die beiden Fahrzeuge abgefeuert. Dabei seien insgesamt sieben Menschen getötet worden, neben Aulaqi auch der pakistanischstämmige US-Bürger Samir Khan, der ein Computerexperte der AQAP gewesen sein soll.

"Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass El Kaida und seine Verbündeten nirgendwo auf der Welt einen sicheren Unterschlupf finden werden", sagte Obama in Washington. Der britische Außenminister William Hague nannte die Tötung Aulaqis einen "bedeutenden Schlag" gegen El Kaida.

Die US-Regierung stufte Aulaqi bis zuletzt als einen der wichtigsten Führer des El-Kaida-Netzwerks auf der arabischen Halbinsel ein. Anfang April 2010 gab sie ihn zur gezielten Tötung frei. Der Imam soll mehrere Anschläge gegen die USA angezettelt haben. Unter anderem soll Aulaqi mit dem palästinensischstämmigen US-Militärpsychiater Nidal Hasan in Verbindung gestanden haben, der im November 2009 im texanischen Fort Hood 13 Menschen erschossen hatte.

Im vergangenen Jahr soll Aulaqi an dem Versuch beteiligt gewesen sein, Paketbomben per Luftfracht aus dem Jemen an Adressen in die USA zu verschicken. Auch zu dem als "Unterhosenbomber" bekannten Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab soll er Kontakt gehabt haben. Dieser hatte an Weihnachten 2009 versucht, in einer US-Passagiermaschine einen Sprengsatz zu zünden. Der Prozess gegen Abdulmutallab soll am Dienstag beginnen.

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