Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Politik Kib neuer Übergangsregierungschef in Libyen

Neuer Chef der libyschen Übergangsregierung ist der Wissenschaftler Abdel Rahim el Kib. Kib wurde in Tripolis von den Mitgliedern des Nationalen Übergangsrats gewählt. Er setzte sich im ersten Wahlgang mit 26 von 51 Stimmen gegen vier Konkurrenten durch. Der bisherige Regierungschef des Übergangsrats, Mahmud Dschibril, trat nicht an.

Als erstes gab der Präsident des Übergangsrats, Mustafa Abdel Dschalil, seine Stimme ab. "Diese Abstimmung beweist, dass die Libyer fähig sind, ihre Zukunft zu gestalten", sagte Dschalil. Von den zehn Kandidaten, die noch am Sonntag zur Wahl hatten wollten, zogen zuletzt fünf ihre Kandidatur zurück, darunter auch der Vizepräsident des Übergangsrats, Abdel Hafes Ghoga. Dschibril hatte eine Kandidatur von vornherein ausgeschlossen.

Neben Kib kandidierten der Öl- und Finanzminister des Übergangsrats, Ali Tarhuni, der langjährige Oppositionelle Idris Abu Fajed, der Vertreter des Übergangsrats in Europa, Ali Sidan, und der Wissenschaftler Mustafa el Rodschbani. Mit 19 Stimmen landete Rodschbani auf dem zweiten Platz, auf Tarhuni dagegen entfielen nur drei Stimmen. Der aus Tripolis stammende Elektroingenieur Kib war bisher wenig bekannt und spielte keine bedeutende Rolle in der Politik.

Nach dem Fahrplan für den Übergangsprozess in Libyen soll bis Ende November eine Übergangsregierung gebildet werden. Binnen höchstens acht Monaten sollen Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung stattfinden und spätestens ein Jahr darauf Parlamentswahlen. Der Übergangsrat hatte am 23. Oktober nach 42 Jahren unter der Herrschaft von Muammar el Gaddafi die Befreiung des Landes erklärt. Am Montag beendete die NATO offiziell ihren Einsatz in dem nordafrikanischen Land.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.