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Nur eine "Kampagne" Cain weist Belästigungsvorwürfe erneut zurück

Der wegen sexueller Belästigung im Kreuzfeuer stehende republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Herman Cain hat alle Anschuldigungen von sich gewiesen. Er werde weiter um seine Kandidatur kämpfen.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Herman Cain hat Vorwürfe sexueller Belästigung kategorisch zurückgewiesen. Zugleich erklärte der 65-Jährige, er werde sich davon nicht kleinkriegen lassen und denke nicht daran, aus dem Rennen auszusteigen. "Das wird nicht geschehen", sagte Cain, der sich erstmals auf einer Pressekonferenz zu den Anschuldigungen äußerte. "Ich habe mich niemals unangemessen gegenüber jemandem verhalten. Punkt." Cain erklärte sich bereit, sich notfalls auch einem Lügendetektortest zu unterziehen, wenn die Bedingungen stimmten.

Vier Frauen erheben Vorwürfe gegen Cain

Insgesamt vier Frauen haben Cain anzügliches Verhalten vorgeworfen, alle angeblichen Vorfälle sollen sich in den 90er- Jahren ereignet haben. Während sich drei der Anklägerinnen bisher über Einzelheiten ausschwiegen, war am Montag die vierte mit Details an die Öffentlichkeit gegangen. Er habe ihr vor 14 Jahren unter den Rock gegriffen und sie bedrängt, sagte Sharon Bialek, eine frühere Angestellte des Gaststättenverbandes National Restaurant Association (NRA), deren Chef Cain einst war.

Cain sagte dazu in Scottsdale (Arizona), er habe Bialek bei deren Fernsehauftritt am Montag zum ersten Mal gesehen und habe auch ihren Namen vorher nicht gekannt. "Diese Vorfälle haben schlicht nicht stattgefunden", so der ehemalige Chef einer Pizza-Fastfoodkette weiter. Er machte die "demokratische Maschine" für die "Kampagne" gegen ihn verantwortlich, schränkte dann aber auf Reporterfragen ein, dass es dafür keine Beweise gebe.

Nur eine Anklägerin gibt Identität bekannt

Neben Bialek hat bisher nur eine weitere Anklägerin ihre Identität publik gemacht. Karen Kraushaar, mittlerweile eine Sprecherin des US-Finanzministeriums, bestätigte am Dienstag in einem Interview der "New York Times", dass sie in den späten 90er-Jahren Beschwerde bei der NRA wegen anzüglichen Verhaltens einlegte und der Fall dann mit einer finanziellen Abfindung beigelegt wurde.

Trotz der mehrfachen Vorwürfe hat Cain bisher weiter Rückhalt bei den Republikanern. Laut einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage von "Washington Post" und ABC liegt Cain im Vorwahlrennen Kopf an Kopf mit Mitt Romney, dem Gouverneur von Massachusetts.

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