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Bundeswehr zieht ab Unruhen in Afghanistan gehen weiter

Die Proteste reißen nicht ab: Die Koranverbrennung durch US-Soldaten sorgt den vierten Tag in Folge für Demonstrationen. Die Bundeswehr räumte deshalb ihren Stützpunkt Talokan vorzeitig.

Die unbedachte Koranverbrennung durch US-Soldaten hat am vierten Tag in Folge Proteste in Afghanistan ausgelöst. In der Hauptstadt Kabul versammelten sich nach dem Freitagsgebet einige hundert Demonstranten. Hunderte Polizisten und Soldaten hielten die aufgebrachte Menge in Schach. Sicherheitskräfte feuerten Warnschüsse ab, um die Versammlung aufzulösen. Die Demonstranten skandierten "Tod für (US-Präsident Barack) Obama" und "Tod für (den afghanischen Präsidenten Hamid) Karsai". Aus dem Innenministerium hieß es, in mindestens fünf weiteren Städten im Land gebe es Demonstrationen. Sie seien zunächst weitgehend friedlich verlaufen.

Zuvor hatte ISAF-Oberkommandeur General John Allen, zur Ruhe aufgerufen. Jeder - "ISAF-Soldaten und Afghanen" - müsse "Geduld und Zurückhaltung" zeigen. Die genauen Hintergründe der Verbrennung von Koran-Ausgaben auf dem US-Stützpunkt Bagram würden derzeit noch geklärt. Die US-Botschaft in Kabul hatte angesichts der Sorge vor neuer Gewalt nach den Freitagsgebeten alle US-Bürger aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Bundeswehr hatte am Donnerstag wegen der Proteste ihren Stützpunkt in der Stadt Talokan vorzeitig geräumt.

Auftrieb für die Taliban?

Auch die afghanische Regierung hatte zur Ruhe aufgerufen und erklärt, weitere Proteste könnten von den aufständischen Taliban für Gewalt genutzt werden. Die Taliban hatten nach der Koran-Verbrennung zur Tötung ausländischer Soldaten in Afghanistan aufgerufen.

In Afghanistan gehen seit Dienstag wütende Demonstranten auf die Straße, nachdem bekannt geworden war, dass US-Soldaten in Bagram Exemplare des Koran verbrannt hatten. Bei den Protesten starben bislang mindestens 14 Menschen, unter ihnen zwei US-Soldaten. US-Präsident Barack Obama entschuldigte sich am Donnerstag bei Afghanistans Staatschef Hamid Karsai für die Koran-Verbrennung.

Bundeswehr rückt früher ab als geplant

Die Bundeswehr zog sich wegen der gewaltsamen Proteste vorzeitig komplett aus ihrem Stützpunkt Talokan zurück. Allerdings sollte das Lager im März ohnehin geräumt werden. Angesichts eines Auflaufs von rund 300 Demonstranten unmittelbar vor dem Stützpunkt habe der Kommandeur der Nordregion die mit der Räumung beschäftigten Kräfte ins rund 70 Kilometer entfernte größere Feldlager Kundus abrücken lassen, teilte die Bundeswehr mit. Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte, die rund 50 Soldaten hätten sämtliche Fahrzeuge mitgenommen.

Ein ZDF-Reporter berichtete, das Lager sei mit Steinen beworfen worden. Der relativ kleine Komplex ist schwierig zu sichern, weil er mitten in der 200.000-Einwohner-Stadt liegt.

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