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Politik Gabriel: Linke lehnt Gauck wegen Sympathie für DDR ab

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat die Linkspartei wegen ihrer Ablehnung des Bundespräsidentschaftskandidaten Joachim Gauck scharf angegriffen. Gabriel warf der Linkspartei in der "Welt am Sonntag" vor, den wahren Grund zu verschleiern, weshalb sie gegen Gauck sei: "Er ist derjenige, der nach der Wende die Stasi-Aufklärung betrieben hat." Es gebe in der Linkspartei immer noch viel versteckte Sympathie für die untergegangene DDR, sagte Gabriel. "Da sind viele Betonköpfe, die Stasi-Aufklärung unanständig finden."

Die Linke will am Montag über ihren Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten entscheiden. Mögliche Bewerber sind die Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld, der Kölner Politologe Christoph Butterwegge und die Linken-Bundestagsabgeordnete Luc Jochimsen.

Gabriel nahm Gauck indes gegen Kritik an seinen Bemerkungen zu den Integrationsthesen des frühren Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin in Schutz. "Es gibt einen Reflex bei ihm, der aus seiner DDR-Biografie kommt: Wenn jemand kritisiert wird, stellt er sich sofort an seine Seite. Das ist ein sehr sympathischer Reflex, aber einer, der nicht ungefährlich ist." Der SPD-Chef zeigte sich zugleich überzeugt, dass Gauck sich wie sein Vorgänger "um die Zuwanderer kümmern wird".

Gauck hatte Sarrazin für das Verfassen seines umstrittenen Buches "Deutschland schafft sich ab" Mut bescheinigt und damit heftige Kritik auf sich gezogen, obwohl er sich die Thesen des SPD-Politikers nicht zu eigen machte.

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