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Mit dem ganzen Herzen Gauck will gegen Politikverdrossenheit kämpfen

Der neue Bundespräsident Joachim Gauck will sich gegen Politikverdrossenheit einsetzen. Der frühere DDR-Bürgerrechtler hofft auf eine "Annäherung zwischen den Regierenden und der Bevölkerung".

Der neue Bundespräsident Joachim Gauck hat versichert, sein neues Amt ausfüllen zu wollen. "Ich werde mit all meinen Kräften und meinem Herzen "Ja" sagen zu der Verantwortung, die Sie mir heute gegeben haben." Zugleich räumte Gauck nach seiner Wahl durch die Bundesversammlung ein, "ganz sicher nicht alle Erwartungen erfüllen zu können", die in den kommenden fünf Jahren an ihn gerichtet würden. Er wolle sich jedoch nun auf neue Themen, Probleme und Personen einstellen.

Gauck erinnerte an seine erste freie Wahl zur DDR-Volkskammer am 18. März vor 22 Jahren. "Was für ein schöner Sonntag", sagte er auch im Rückblick auf dieses Datum. "In jenem Moment war da in mir neben der Freude ein sicheres Wissen: Ich werde niemals eine Wahl versäumen." Auch als Präsident könne er sich die Welt und das Land nicht denken ohne Freiheit und Verantwortung. Er nehme diesen Auftrag mit Dankbarkeit an.

Der frühere DDR-Bürgerrechtler wurde mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Christian Wulff gewählt. Der 72-Jährige erhielt 991 von 1228 gültigen Stimmen, das entspricht einer Zustimmung von gut 80 Prozent. Für Gaucks Gegenkandidatin Beate Klarsfeld votierten 126 Delegierte.

Damit erhielt die als Nazi-Jägerin bekanntgewordene 73-Jährige mindestens drei Stimmen von Vertretern anderer Parteien - die sie unterstützende Linkspartei stellte nur 123 Delegierte. Der Kandidat der rechtsextremen NPD, Olaf Rose, bekam drei Stimmen. 108 Delegierte der Bundesversammlung enthielten sich.

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