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Skandal in Afghanistan US-Soldaten posierten mit Leichen

Neue Skandalfotos aus Afghanistan erschüttern die US-Streitkräfte. Die "Los Angeles Times" veröffentlichte Bilder, die zeigen, wie US-Soldaten vor den Leichen afghanischer Kämpfer posieren.

Den US-Truppen in Afghanistan droht der vierte Skandal in nicht einmal vier Monaten: Nach Angaben der Internationalen Schutztruppe Isaf sind Fotos veröffentlicht worden, "die zu zeigen scheinen, wie US-Armeeangehörige mit den Leichen von Aufständischen posieren, die sich 2010 bei Selbstmordanschlägen selbst töteten". Der Kommandeur der Isaf, US-General John Allen, verurteilte "die auf den Fotos abgebildeten Handlungen" am Mittwoch. Die amerikanische Botschaft in Kabul äußerte sich entsprechend.

Nach Isaf-Angaben wurden die Bilder in der "Los Angeles Times" publiziert. Auf der Internetseite der Zeitung waren die Fotos ebenfalls zu <a xlink:actuate="onRequest" xlink:href="http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/la-na-afghan-photos-20120418,0,5032601.story" xlink:show="new" xlink:type="simple">sehen</a>.

"So menschenwürdig wie möglich"

Die US-Armee in Afghanistan wurde seit Jahresbeginn von einer ganzen Reihe an Skandalen erschüttert: Im Januar tauchte ein Video auf, auf dem amerikanische Soldaten auf tote Taliban-Kämpfer urinierten. Im Februar wurden auf einer US-Basis Koranexemplare verbrannt. Ein US-Soldat ist derzeit angeklagt, bei einem Massaker im März 17 afghanische Zivilisten ermordet zu haben.

In der Mitteilung Allens hieß es am Mittwoch: "Die Handlungen der fotografierten Personen vertreten nicht die Politik der Isaf oder der US-Armee." Die Isaf habe strenge Vorgaben, wonach mit den sterblichen Überresten von Feinden "so menschenwürdig wie möglich" umgegangen werden müsse. Der Vorfall werde durch die US-Behörden untersucht.

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