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Mit Hitlergruß und Häme Faschisten im Athener Parlament

Das Ergebnis einer Protestwahl: Erstmals seit fast 40 Jahren schafft es eine offen faschistische Partei wieder ins griechische Parlament. Die Nazi-Gruppe fordert unter anderem Bomben gegen Migranten.

Der Protest gegen die griechische Sparpolitik spült auch eine offen faschistische Partei ins neue Parlament. Die Goldene Morgenröte (Chrysi Avgi) sorgte im Wahlkampf unter anderem damit für Schlagzeilen, dass ihre Funktionäre den in Griechenland nicht verbotenen Hitlergruß zeigten. Darauf angesprochen, erklärte der Parteichef Nikos Michaloliakos, es handele sich um einen antiken griechischen Gruß, um die Morgenröte und den Gott Apollon zu ehren.

Nach ersten Prognosen dürfte die rassistische Gruppierung mit etwa sechs Prozent ins neue Parlament einziehen. Damit sitzen die Faschisten erstmals seit dem Ende der Militärdiktatur vor fast 40 Jahren in der Volksvertretung.

Bomben gegen Migranten

Die Partei fordert die Ausweisung aller Migranten aus Griechenland mit brutalen Mitteln. So wollen sie Sprengfallen an den Grenzen errichten und dem Militär einen Schießbefehl übertragen, sobald Migranten die Grenzen überschreiten. Die Faschisten finden vor allem in den Regionen mit hohem Ausländeranteil Unterstützung.

Im Wahlkampf machten sich die Spitzenfunktionäre der Goldenen Morgenröte rar. Viele griechische Medien hatten in den vergangenen Wochen äußerst kritisch über die Partei berichtet. Am Wahlabend beschimpfte Parteichef Michaloliakos die Journalisten mehrerer Fernsehsender mit den Worten: "Eure Pornokanäle haben mich verleumdet, aber ich habe gewonnen."

Gegen das eigene Schmuddel-Image unternimmt die Partei wenig. So betreibt sie ihre Zentrale in besonders schäbiger Lage gleich hinter dem Athener Hauptbahnhof.

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