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Anschläge und Luftangriff Viele Tote bei neuer Gewalt in Afghanistan

Im afghanischen Kandahar sind durch zwei Anschläge über 20 Menschen getötet worden. Die Explosionen erfolgten in der Nähe einer ISAF-Basis. Auch ein NATO-Luftangriff forderte viele Todesopfer.

Bei einem Doppelanschlag in der südafghanischen Stadt Kandahar sind am Mittwoch mindestens 24 Menschen getötet worden, unter ihnen die meisten Zivilisten. 50 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte der Polizeichef der Provinz Kandahar, Abdul Rasik. Zunächst sei auf der Flughafenstraße eine auf einem Motorrad versteckte Bombe detoniert. Als sich Menschen am Anschlagort versammelten, habe sich dort ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Der Attentäter ist in der Zahl der Toten enthalten.

Rasik sagte, das Ziel des Doppelanschlags sei noch unklar. Am Flughafen Kandahar, der zivil und militärisch genutzt wird, unterhält die Internationale Schutztruppe ISAF eine große Militärbasis. Kandahar ist eine Hochburg der Taliban. Zum Zeitpunkt der Detonation befanden sich vier Provinzgouverneure auf der Basis, sagte ein afghanischer General. Die Aufständischen äußerten sich zunächst nicht zu dem verheerenden Doppelanschlag.

Tödlicher NATO-Luftangriff

Derweil wurde bekannt, dass bei einem NATO-Luftangriff auf einen Taliban-Anführer in der ostafghanischen Provinz Logar am Mittwoch 18 Zivilisten getötet worden sind. 18 Mitglieder der Familie des Stammesältesten Basir Achundsada seien ums Leben gekommen, darunter auch Achundsada selbst, sagte Provinzratschef Abdul Wali Wakili. Sechs Taliban-Kämpfer - darunter ein Kommandeur - seien ebenfalls getötet worden.

Die ISAF-Schutztruppe bestätigte einen Luftangriff in dem betroffenen Distrikt Baraki Barak, nicht aber die zivilen Opfer.

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