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"Sehr viel Organisation" Romney rudert nach Olympia-Fauxpas zurück

Die Reaktionen auf die Olympia-Kritik von Mitt Romney waren heftig: Nun hat der Konkurrent von US-Präsident Barack Obama reagiert und sein Urteil über das Londoner Sicherheitskonzept entschärft.

Angesichts von Verstimmungen in der britischen Regierung hat der designierte US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney seine Kritik am Sicherheitskonzept der Olympischen Sommerspiele in London entschärft. "Ich blicke voller Vorfreude sehr erfolgreichen Olympischen Spielen entgegen", sagte Romney am Donnerstagnachmittag nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister David Cameron. "Was ich gesehen habe, beweist Vorstellungskraft, Voraussicht und sehr viel Organisation", fügte er hinzu.

Romney war nach Großbritannien gereist, um unter anderem die Eröffnungsfeier der Spiele am Freitagabend zu besuchen. Zuvor sagte er jedoch in einem Fernsehinterview, die Probleme mit der privaten Sicherheitsfirma G4S, die kurz vor den Spielen einräumen musste, nicht ausreichend Sicherheitspersonal zur Verfügung stellen zu können, und ein in letzter Minute abgewendeter Streik der Grenzbeamten seien "beunruhigend". Außerdem stellte Romney die Frage in den Raum, ob sich die Briten für die Spiele ausreichend begeistern könnten.

"Irgendwo im Nirgendwo"

Cameron konterte Romneys Kritik, indem er auf die Winterspiele im Jahr 2002 in Salt Lake City anspielte, deren Organisationschef Romney war. "Wir veranstalten die Olympischen Spiele in einer der geschäftigsten, aktivsten und beliebtesten Städte weltweit", sagte der britische Regierungschef. "Natürlich ist es einfacher, die Olympischen Spiele irgendwo im Nirgendwo abzuhalten", ergänzte er.

Mit der ersten Auslandsreise nach seinem Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner, die Romney auch nach Israel und Polen führt, will der ehemalige Gouverneur von Massachusetts sein außenpolitisches Profil schärfen. In den vergangenen Monaten war ihm wiederholt vorgeworfen worden, sich zu einseitig auf Fragen der Wirtschaftspolitik zu konzentrieren. Ende August soll Romney auf dem Republikaner-Parteitag offiziell zum Herausforderer von US-Präsident Barack Obama gekürt werden. Die Präsidentschaftswahl findet am 6. November statt.

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