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Afghanistan-"Schutzengel" Isaf-Soldaten müssen geladene Waffe tragen

Der Krieg in Afghanistan hat in den vergangenen Monaten viele Tote gefordert. Nato-Soldaten wurden immer wieder angegriffen. Jetzt reagieren die Truppen mit zwei eigenen Vorsichtsmaßnahmen.

Nach zunehmenden Überfällen müssen ausländische Soldaten in Afghanistan jetzt immer geladene Waffen tragen. Dies ordnete der Kommandeur der Isaf-Truppe, US-General John Allen, nach Angaben von US-Medien an.

Die Nato reagiert damit auf Überfälle von Afghanen in Armee- oder Polizeiuniformen. Seit Jahresbeginn zählte die Isaf 31 solcher Vorfälle, bei denen 39 ausländische Soldaten getötet wurden. Im gesamten vergangenen Jahr seien es 21 Angriffen mit 35 Toten gewesen.

US-Soldaten mit "Schutzengel"

Allen habe den Befehl, ständig geladene Waffen zu tragen, bereits vor einigen Tagen gegeben, berichtete der TV-Sender CNN unter Berufung auf informierte US-Beamte in Kabul. Der Sender NBC meldete ebenfalls unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Quelle eine weitere Vorsichtsmaßnahme: Demnach müssen US-Soldaten bei Treffen mit bewaffneten afghanischen Sicherheitskräften mindestens von einem "Schutzengel" bewacht werden. Dieser solle mit geladener Waffen bereitstehen, um sofort schießen zu können.

Die Isaf führt die meisten dieser Überfälle auf ausländische Soldaten nicht auf Infiltration der Taliban zurück, sondern auf Faktoren wie persönliche Animositäten oder Stress. Dagegen meinte Taliban-Chef Mullah Mohammad Omar, die Aufständischen hätten die afghanischen Sicherheitskräfte unterwandert. Erst am Freitag hatten afghanische Sicherheitskräfte in zwei Fällen auf Soldaten der Nato-geführten Truppen geschossen und zwei US-Soldaten getötet.

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