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Politik Merkel bekräftigt Pläne für Mütter-Renten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Pläne der Union für eine Besserstellung älterer Mütter bei der Rente bekräftigt. "Es gibt eine Ungleichbehandlung bei der Rente für Mütter, die vor 1992 Kinder bekommen haben", begründete Merkel dies in der "Braunschweiger Zeitung". Diesen Müttern würden weniger Anerkennungszeiten angerechnet. Die Kanzlerin und CDU-Chefin kündigte an, sie wolle das Thema mit dem Koalitionspartner FDP besprechen, der die Rentenpläne der CDU/CSU bislang nicht unterstützt.

Der CDU-Bundesparteitag hatte vor gut einer Woche beschlossen, eine Besserstellung für ältere Mütter bei der Rentenberechnung noch in dieser Wahlperiode einzuleiten. Später hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) allerdings erklärt, dass im Bundeshaushalt 2013 dafür keine Mittel bereitstehen. Dies war in der Union teils auf heftige Kritik gestoßen.

Auch Merkel legte sich nicht auf einen Termin für die Umsetzung des Vorhabens fest. "Da unsere finanziellen Spielräume begrenzt sind und auch davon abhängen, wie sich die Wirtschaft nächstes Jahr entwickelt, werden wir prüfen, in welchen Schritten wir etwas erreichen können, um den Parteitagsbeschluss umzusetzen", sagte sie der "Braunschweiger Zeitung".

Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte dem Münchner Magazin "Focus", in der Debatte über Verbesserungen bei der Alterssicherung hätten die Mütter-Renten Priorität. "Wir wollen dieses Projekt vorrangig betreiben", kündigte Kauder an. Auch er sagte allerdings, das Vorhaben, allen Müttern dieselben Rentenzeiten für ihre Kinder anzurechnen, werde "wohl allenfalls schrittweise zu machen sein".

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