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Luxus-Stopp in China Schluss mit Alkohol, Festessen und Sirenen

Chinas Militärs geht's an den Kragen. Die neue Parteiführung will das Luxusleben von hohen Offizieren beenden und veröffentlicht neue Benimmregeln. Ähnliche Vorgaben gelten auch für Politiker.

Ranghohe Militäroffiziere in China müssen künftig auf Luxus verzichten. Als Reaktion auf Vorgaben der neuen Parteiführung in Peking hat die Militärkommission nun Vorschriften veröffentlicht, die für mehr Bescheidenheit und Fleiß sorgen sollen.

So darf es künftig bei Empfängen hoher Militärs keinen Alkohol mehr geben, keine Festessen, keine roten Teppiche und Blumensträuße, keine Ehrenformationen oder Willkommensbanner, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag meldete. Außerdem solle auf inhaltsloses Gerede verzichtete werden. Reisen ins Ausland, Treffen und Berichte sowie der Gebrauch von Sirenen sollen bei offiziellen Besuchen reduziert werden, um die Öffentlichkeit nicht zu stören.

Seit Donnerstag gelten für Politiker in Peking ähnliche Vorgaben. Auch sie müssen künftig auf Willkommensbanner und Festessen verzichten und sich stattdessen mit Buffets zufriedengeben. Als Antwort auf Skandale in der Kommunistischen Partei hatte der neue Parteichef Xi Jinping nach seiner Amtsübernahme die Funktionäre aufgefordert, Verschwendung und Bürokratie einzuschränken. Zuvor hatten die Skandale Machtmissbrauch und Korruption offengelegt.

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