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Rebellen erhöhen Druck Kampf um Militärstützpunkte

Das Assad-Regime gerät zunehmend unter Druck. Rebellen erobern immer mehr Militärstützpunkte. Gleichzeitig gibt es Gerüchte über die Zusammenarbeit eines Ex-Sprechers mit dem US-Geheimdienst.

Syrische Rebellen bringen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad weiter in Bedrängnis. Nach Angaben von Aktivisten vertrieben oppositionelle Kämpfer die Regimesoldaten von einem strategisch wichtigen Stützpunkt an der türkischen Grenze. Im Damaszener Christenviertel Dscharamana wurde ein hochrangiger Geheimdienstoffizier erschossen, wie es hieß. Der UN-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi bemüht sich indes weiter um eine Lösung des Konflikts, der seit März 2011 mehr als 42. 000 Menschen das Leben kostete. Der Papst mahnte ein Ende der Gewalt in Syrien an.

Brahimi traf sich nach Beratungen mit Assad in Syrien mit der vom Regime geduldeten Opposition. Der Vorsitzende des Nationalen Koordinationskomitees für den Demokratischen Wandel, Hassan Abdul Asim, sagte , Brahimi wolle einen Konsens zwischen USA und Russland erreichen, um den Weg für einen friedlichen Übergabe der Macht zu ebenen.

Im Grenzgebiet zur Türkei gibt es seit Monaten erbitterte Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Wie der Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sagte, übernahmen die Oppositionskämpfer nun die historische Festungsanlage von Harim in der Provinz Idlib, wo das Regime einen wichtigen Standort hatte. Wegen der Medienblockade der syrischen Regierung sind Meldungen aus dem Land nur schwer zu überprüfen.

Der syrische Botschafter in Moskau, Riad Haddad, wies indes Berichte über den Einsatz von Chemiewaffen gegen Regierungsgegner als "völlig unwahr" zurück. "Das war offensichtlich eine Provokation und Teil eines Planes, psychologischen Druck auf die syrische Regierung auszuüben", sagte er der Agentur Interfax. Er warf den Rebellen vor, sie wollten mit Falschinformationen eine ausländische Intervention in Syrien provizieren.

Zuvor hatten Oppositionelle über den Einsatz von "giftigen Gasen" in der Unruheregion Homs berichtet. Sechs Rebellen seien erstickt und rund 71 Menschen mit Atemproblemen und Übelkeit in Kliniken gebracht worden.

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