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Neue UN-Angaben Syrien-Krieg fordert 60.000 Tote

Der Bürgerkrieg in Syrien fordert immer mehr Opfer. Die Vereinten Nationen gehen mittlerweile von rund 60.000 Toten aus. Die Regierung soll zuletzt eine Tankstelle in Damaskus bombardiert haben.

Im Syrien-Konflikt sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile etwa 60.000 Menschen getötet worden. Wie die UNO am Mittwoch in Genf mitteilte, wurden seit dem Beginn des Aufstands gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad Mitte März 2011 bis Ende November des vergangenen Jahres 59.648 Menschen getötet. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sagte, es sei davon auszugehen, dass bereits mehr als 60.000 Menschen gestorben seien.

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen hatten sich in den vergangenen Monaten zusehends verschärft. Je größer die militärische Schlagkraft der syrischen Rebellen wird, desto brutaler geht die Armee vor. Auch am Mittwoch meldeten die Regimegegner Luftangriffe auf mehrere Vororte der Hauptstadt Damaskus mit zahlreichen zivilen Opfern.

Luftwaffe beschießt Tankstelle

Bei einem Angriff syrischer Kampfflugzeuge auf eine Tankstelle kamen laut Oppositionellen mindestens 30 Zivilisten ums Leben. Der Zwischenfall ereignete sich in dem hauptsächlich von Sunniten bewohnten Stadtteil Muleiha - einer Hochburg der Aufständischen. Ein Aktivist sagte, der Angriff habe genau zu dem Zeitpunkt stattgefunden, als neues Benzin geliefert worden sei und zahlreiche Menschen sich zum Tanken angestellt hätten.

In der Ortschaft Moadhamijat al-Scham sollen bei einem Angriff auf eine Bäckerei elf Angehörige einer Familie und ein bislang nicht identifizierter Mann ums Leben gekommen sein. Unter den Opfern seien neun Kinder, hieß es.

Die Rebellen attackierten unterdessen zwei Stützpunkte der Armee in der Provinz Daraa sowie den Militärflughafen Taftanas in der Provinz Idlib - eine der letzten Bastionen der Regierungstruppen in der Provinz. Aktivisten in Idlib berichteten, während der Kämpfe in der Nähe des Flughafens seien mehrere Soldaten mit einem Panzer zu den Rebellen übergelaufen. Nach Angaben der Regimegegner war an den Kämpfen, bei denen vier Rebellen starben, auch die radikalislamische Al-Nusra-Front beteiligt.

In den 21 Monaten des Aufstands gegen Syriens Machthaber Baschar al-Assad gingen bisherige Schätzungen von 44.000 Toten aus. Während Regierungseinheiten Damaskus kontrollieren, sind viele der Vororte der Hauptstadt in der Hand der Rebellen. Nach Jordanien setzten sich derweil ein General und sieben weitere Offiziere ab. Fahnenflucht wird in Syrien mit dem Tode geahndet.

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