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"The Beast" Obamas geheimnisvoller Super-Cadillac

Geheimnisse und Mythen umgeben sie: die Limousine des US-Präsidenten. Bei Barack Obamas öffentlichem Amtseid kommt auch dessen Super-Cadillac zum Einsatz. "The Beast" ist ein einmaliger Wagen.

Am (heutigen) Montag legt Barack Obama in Washington erneut seinen Amtseid als US-Präsident ab. Bei der anschließenden Parade entlang der Pennsylvania Avenue kommt dann Obamas Dienstwagen, die Präsidenten-Limousine von Cadillac, zum Einsatz. Das Auto, auch "The Beast" genannt, hatte Obama 2009 zu seiner Amtseinführung bekommen. Es ist ein unter großem Aufwand gefertigtes Einzelstück.

Dennoch übernimmt der Wagen zahlreiche Design-Merkmale von anderen Cadillac-Modellen. Markentypisch sind der große Kühlergrill, der sich in ähnlicher Form auch beim CTS oder beim Escalade findet, sowie die vertikalen Front- und Rückleuchten. Das Heck ist stark an den DTS angelehnt. Auffällig sind bei der Präsidenten-Limo die markant gestalteten Kotflügel. Wie bereits beim Vorgänger, der DTS Presidential Limousine aus dem Jahr 2004, fällt außerdem der Einschub mit dem kleinen Fenster zwischen Vorder- und Hintertür auf. Das Dach wurde etwas höher gesetzt, um die Übersichtlichkeit zu verbessern.

Cadillac bleibt Präsidentenmarke

Mehrere Embleme - unter anderem auf den Hintertüren - weisen die schwarze Limousine als Dienstfahrzeug des amerikanischen Staatschefs aus - und natürlich das Kennzeichen "USA - 1". Vorne sind zwei Flaggen angebracht: Auf der rechten Seite weht das Stars-and-Stripes-Banner, auf der linken Seite ist die Standarte mit dem Präsidenten-Wappen. LED-Leuchten iluminieren die Fahnen bei Dunkelheit. Bezüglich Konstruktion, Größe und Proportionen soll sich die neue Präsidenten-Limousine jedoch kaum vom Vorgängermodell unterscheiden.

Nähere Angaben bezüglich Antrieb, Abmessungen oder Fahrdaten hält Cadillac unter Verschluss - aus Sicherheitsgründen. Um dem Präsidenten bestmöglichen Schutz zu bieten, bleiben die meisten Details streng geheim. Auch zur Panzerung des Fahrzeugs ist nichts Näheres bekannt. Gerüchten zufolge soll der mächtigste Mann der Welt aber in seinem Auto sogar bei Raketenbeschuss sicher sein.

Amerikanischen Presseberichten zufolge verfügt der mehr als sechs Meter lange Wagen jedoch über eine 15 Zentimeter dicke Karosserie aus schussfestem Spezialstahl und Panzerscheiben. Auch schusssichere Reifen soll das Auto haben.

Der luxuriöse Innenraum ist von Hand gefertigt und speziell an die Bedürfnisse des Präsidenten angepasst: Im Fond mit gegenüberliegenden Sitzen finden gegebenenfalls mehrere Begleitpersonen des Präsidenten Platz. Zahlreiche Multimedia-Komponenten verwandeln das Fahrzeug zudem in ein mobiles Büro.

Zahlreiche US-Präsidenten vor Obama ließen sich in der Vergangenheit in einem Cadillac chauffieren: Von Woodrow Wilson ist bekannt, dass er 1919 in Boston eine Siegesparade nach dem 1. Weltkrieg in einem Cadillac anführte. Im Jahr 1938 erhielt die amerikanische Regierung zwei Cabrios, die nach den damals größten Ozean-Dampfern auf die Namen "Queen Mary" und "Queen Elizabeth" hörten.

Die beiden Fahrzeuge dienten unter anderem den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Rossevelt, Harry S. Truman und Dwight D. Eisenhower. Letzterer nutzte anlässlich der Parade seiner Amtseinführung 1953 auch einen der ersten überhaupt gebauten Cadillac Eldorado.

Nachdem zwischenzeitlich Präsidenten-Autos meist von Spezialfirmen umgebaut wurden, fertigten Cadillac und die Mutterfirma General Motors 1993 für Bill Clinton mit dem Fleetham Brougham erstmals ein komplett aus eigener Hand gefertigtes Präsidenten-Modell für Bill Clinton. Zwei weitere Limousinen aus der Ära George W. Bush verbleiben auch künftig unter Barack Obama im Fuhrpark der US-Regierung: ein 2001 in Dienst gestellter Deville Presidential sowie der bereits erwähnte DTS Presidential von 2004.

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