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Vor Treffen mit Erdogan Merkel will Türkei-EU-Verhandlungen

Kanzlerin Merkel will die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei voranbringen und kündigte Gespräche mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan an.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich dafür ausgesprochen, in den EU-Beitrittsgesprächen mit der Türkei ein neues Verhandlungskapitel zu eröffnen. In ihrer wöchentlichen Video- Botschaft kündigte Merkel Gespräche darüber bei ihrem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara an.

Sie sagte: "Ich glaube, dass vor uns noch eine lange Verhandlungsstrecke liegt. Ich habe, obwohl ich skeptisch bin, der Fortführung der Beitrittsverhandlungen zugestimmt. (...) Sie sind in letzter Zeit etwas ins Stocken geraten, und ich bin dafür, dass wir jetzt ein neues Kapitel in diesen Verhandlungen eröffnen, damit wir auch ein Stück vorankommen."

13 von 35 Verhandlungskapiteln wurden bisher eröffnet, aber nur das Kapital Wissenschaft und Forschung abgeschlossen. In Regierungskreisen heißt es, möglicherweise könnten Verhandlungen über das Kapitel zur Regionalpolitik und Koordinierung struktureller Instrumente sowie zur Wirtschafts- und Währungspolitik aufgenommen werden.

Merkel sagte, weil sehr viele türkischstämmige Menschen in Deutschland lebten, seien die Türkei und Deutschland auf eine besondere Weise verbunden. Gerade zwischen den Jugendlichen beider Staaten wünsche sie sich eine noch bessere Verständigung.

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