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Atombomben-Drohungen Obama weist Nordkorea zurecht

US-Präsident Barack Obama hat verärgert auf die atomaren Drohungen Nordkoreas reagiert. Die USA könnten sich problemlos verteidigen. Zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat harte Sanktionen verhängt.

Die USA haben die Atombomben-Drohungen Nordkoreas zurückgewiesen und den Kurs des kommunistischen Landes kritisiert. "Die Vereinigten Staaten sind voll und ganz in der Lage, sich gegen nordkoreanische Raketendrohungen zu verteidigen", sagten wortgleich die Sprecher von Weißem Haus und Außenministerium in Washington. Ohnehin seien die Drohungen nicht neu, das Land habe bereits häufiger bewiesen, dass ihm nicht an einer Verbesserung der internationalen Beziehungen gelegen sei, sagte Außenministeriums-Sprecherin Victoria Nuland.

Als Antwort auf die nordkoreanischen Drohungen hatten die Vereinten Nationen scharfe Sanktionen gegen das kommunistische Regime verhängt. Das Gremium ließ sich dabei nicht von Pjöngjangs Drohungen beeindrucken. Der UN-Sicherheitsrat beschloss einstimmig, die schon bestehende Strafmaßnahmen durch Reiseverbote und Kontensperrungen zu verstärken. Zudem richtet sich die Resolution gezielt gegen Diplomaten des Regimes.

"Hauptquartier des Aggressors"

Das Papier trägt vor allem die amerikanische, aber auch die chinesische Handschrift. Peking gilt als engster Verbündeter Pjöngjangs, ist aber nach dem Atomtest vom 12. Februar etwas von seinem Partner abgerückt.

Unmittelbar vor der Sitzung des UN-Gremiums hatte Nordkorea den USA einen Atomangriff angedroht. Das Außenministerium in Pjöngjang erklärte, Nordkorea könne von seinem Recht eines Präventivschlags gegen "das Hauptquartier des Aggressors" Gebrauch machen, weil die USA dabei seien, einen Atomkrieg gegen Nordkorea vorzubereiten. Allerdings bezweifeln Experten, dass das kommunistische Regime bereits über Kapazitäten für einen Atomschlag verfügt.

Zwar hatte das politisch isolierte Land im Dezember eine Langstreckenrakete und im Februar einen kleine Atombombe getestet. Dennoch wird angenommen, dass die Nuklearsprengköpfe Nordkoreas noch nicht klein und leicht genug sind, um eine Rakete mit Reichweite bis in die USA zu bestücken.

Die Erklärung des Außenministeriums, das von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur verbreitet wurde, beschuldigte die USA, mit den Sanktionen Nordkorea drangsalieren zu wollen. Damit werde den Zeitplan für Nordkoreas Gegenmaßnahmen gegen seine Feinde beschleunigt.

Nordkorea warnte den UN-Sicherheitsrat davor, "erneut einen ähnlich schweren Fehler zu machen wie in der Vergangenheit, als er sich den ewigen Zorn der koreanischen Nation zuzog, indem er 1950 als Kriegssklave der USA handelte". Die Vereinten Nationen müssten die unter US-Oberkommando stehenden UN-Truppen in Südkorea sofort abziehen und den immer noch anhaltenden Kriegszustand auf der Koreanischen Halbinsel beenden.

Nach dem Koreakrieg in den 50er Jahren gab es keinen Friedensvertrag, sondern nur einen Waffenstillstand. Nordkorea hatte zuletzt damit gedroht, diesen aufzukündigen - ebenfalls als Vergeltung für die geplanten UN-Sanktionen.

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