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Nicht nur Bunga-Bunga Silvio Berlusconis Prozessabo

Silvio Berlusconi steht immer wieder vor Gericht. In einem Prozess geht es um die "Bunga-Bunga"-Affäre, in anderen standen Bestechung oder Steuervergehen im Mittelpunkt.

Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat schon mehrfach mit der Justiz zu tun gehabt. Wegen Beihilfe zur Veröffentlichung von vertraulichen Telefongesprächen ist er jetzt zu einer <a xlink:actuate="onRequest" xlink:href="http://www.n24.de/news/newsitem_8651982.html" xlink:show="new" xlink:type="simple">Haftstrafe von einem Jahr verurteilt</a> worden. Die Vorwürfe in den anderen Prozessen reichen von Amtsmissbrauch und Sex mit Minderjährigen über Meineid und Steuerbetrug bis zur Bestechung.

Aktuell läuft in Mailand der "Bunga-Bunga"-Prozess um möglichen Sex Berlusconis mit dem damals minderjährigen Partygirl Ruby. Laut Berlusconi ging bei seinen Partys alles mit rechten Dingen zu. Im Ruby-Prozess soll ein Urteil in erster Instanz noch im März fallen. Sollte Berlusconi verurteilt werden, blieben ihm nach italienischem Recht noch zwei Instanzen.

Im Herbst 2012 wurde Berlusconi im Mediaset-Verfahren um Steuerhinterziehung zu vier Jahren Haft verurteilt. Doch ob das Urteil im Berufungsverfahren je rechtskräftig wird, ist fraglich. Die Mediaset-Straftaten verjähren Mitte 2014. In zweiter Instanz soll noch im März ein Urteil gesprochen werden.

Im Februar 2012 endete ein Korruptionsprozess gegen Berlusconi mit Freispruch. Die ihm zur Last gelegten Vorwürfe in dem Verfahren um den britischen Anwalt David Mills seien verjährt, entschied das Gericht. Berlusconi soll dem britischen Anwalt in den 90er Jahren für Falschaussagen 600.000 Dollar Bestechungsgeld gezahlt haben.

Auch ein Verfahren im Herbst 2011 ging für Berlusconi gut aus. In der Vorverhandlung um mutmaßliche Steuervergehen beim Verkauf von Film- und TV-Rechten seines Subunternehmens Mediatrade sprach eine Untersuchungsrichterin Berlusconi frei. Das Verfahren war ein Nebenstrang des Mediaset-Prozesses.

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