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Syrien-Konflikt spitzt sich zu Rebellen bekämpfen sich gegenseitig

Der Konflikt zwischen Dschihadisten und Syriens Rebellen verschärft sich. Gleich an mehreren Fronten brachen Kämpfe zwischen der Freien Syrischen Armee und irakischen Milizionären aus.

In Syrien verschärft sich offenbar der Konflikt in den Reihen der Gegner von Präsident Baschar al-Assad. Rebellen und Al-Kaida-Sympathisanten lieferten sich ein Feuergefecht um einen wichtigen Kontrollpunkt in der nordsyrischen Stadt Aleppo, wie das Syrische Beobachtungszentrum für Menschenrechte in Großbritannien berichtete.

Die Kämpfe konzentrieren sich demnach auf einen strategischen Posten im Bustan-al-Kasir-Distrikt. Dieser ist der einzige Durchgang zwischen den von Rebellen kontrollierten östlichen Distrikten und den von Assad-Truppen gehaltenen westlichen Teilen der Stadt.
Diese Woche hatten mit Al-Kaida verbündeten Extremisten den Kontrollpunkt eingenommen und ihn für mehrere Tage geschlossen. Damit war auch der Warenfluss in die Stadt unterbrochen. Dies war Anlass der Konfrontation. Verärgerte Bewohner der Stadt protestieren inzwischen gegen die Assad-Gegner, weil die Lebensmittelpreise in Aleppo zu Beginn des Fastenmonats Ramadan stark gestiegen sind.

Andauerndene Belagerung und Kämpfe in Homs

Die Dschihadisten aus dem Ausland werden für Syriens Rebellen zunehmend zum Problem. Selbst ernannte Gotteskrieger aus dem Irak töteten einen der führenden Kommandeure der Freien Syrischen Armee. Daraufhin brachen nach Angaben der oppositionellen Beobachtungsstelle für Menschenrechte auch in der nördlichen Provinz Idlib Kämpfe zwischen den Oppositionskämpfern und radikal-islamischen irakischen Milizionären aus. Über Tote oder Verletzte gab es zunächst keine Angaben, wie die syrischen Menschenrechtsbeobachter mitteilten.

Radikale Islamisten aus Jordanien gaben derweil an, dass zuletzt Hunderte ausländische Dschihadisten über die Türkei nach Syrien gekommen seien. Meldungen aus Syrien sind von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

In der Protesthochburg Homs setzte das Regime von Präsident Baschar al-Assad seine Militäroffensive fort. Angesichts der andauernden Belagerung und Kämpfe in Homs bangen die Vereinten Nationen um das Leben zahlreicher Zivilisten, die sich noch in der Stadt aufhalten. UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos und UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay erklärten, dass bis zu 2500 Menschen dort festsäßen. Da sich auch bewaffnete Kämpfer in der Stadt aufhielten, seien die Zivilisten in großer Gefahr. Amos und Pillay forderten die Konfliktparteien zu einer Waffenruhe auf, um den Menschen die Flucht zu ermöglichen und Helfern den Zutritt zu erlauben.

Auch Unesco-Weltkulturerbe stark beschädigt

Bei den schweren Gefechten in der Region wurde nach Angaben von Aktivisten auch die Kreuzritterburg Krak des Chevaliers beschädigt. Einer der Türme des Bauwerks - das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt - soll bei einem Luftschlag getroffen worden sein, wie Videos im Internet zeigen. Die Burg - die zwischen 1142 und 1271 entstand - gehört zu den am besten erhaltenen ihrer Zeit.


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