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Grausame Bilder aus Syrien Opposition meldet 1300 Tote bei Giftgas-Angriff

Die Regierungstruppen in Syrien morden angeblich weiter - mit Giftgas. 1300 Menschen sollen östlich von Damaskus umgekommen sein. Das behauptet die Opposition. Andere Länder fordern Aufklärung.

Die syrischen Regierungstruppen sollen bei Angriffen auf Dörfer östlich von Damaskus 1300 Menschen getötet und dabei auch Giftgas eingesetzt haben. Das sagte George Sabra, ein Vertreter der oppositionellen Nationalen Syrischen Allianz, am Mittwoch in Istanbul. Die Regierung in Damaskus dementierte den Einsatz von Giftgas. Eine unabhängige Überprüfung der Berichte war zunächst nicht möglich.

Die syrische Opposition und die Arabische Liga appellierten an die UN-Chemiewaffen-Experten, die sich im Moment in Damaskus aufhalten, sich selbst vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Auch Frankreich, Großbritannien und die Türkei setzen sich bei den Vereinten Nationen für eine Untersuchung des möglichen Giftgasangriffes ein.

"Schockierende Eskalation"

Der französische Präsident François Hollande wolle die UN bitten, den Ort der Attacke zu untersuchen, sagte Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem in Paris nach einer Kabinettssitzung.

Großbritanniens Außenminister William Hague sprach von einer "schockierenden Eskalation". Sollten sich die Berichte bestätigen, würden die Verursacher zur Verantwortung gezogen - "auf jede Weise, die uns zur Verfügung steht", sagte Hague in London. Er forderte die Führung in Damaskus auf, den UN-Inspekteuren sofort Zugang zu gewähren.

Auch das türkische Außenministerium erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu, das nach Damaskus gereiste Team solle den Sachverhalt aufklären. Sollte sich ein Giftgaseinsatz bestätigen, müsse die internationale Gemeinschaft auf dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit reagieren.

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