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Überwachung im Netz Arbeitsamt will Hartz-Empfänger bespitzeln

Das Jobcenter will Hartz-IV-Empfänger noch stärker ins Visier nehmen: Berichten zufolge schlägt die Bundesagentur für Arbeit vor, deren Internetaktivitäten zu überwachen. Das ist aber nicht alles.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will nach einem Zeitungsbericht Aktivitäten von Hartz-IV-Empfängern im Internet überwachen, um Nebeneinkünfte etwa als Ebay-Händler aufdecken zu können. Die BA habe die "Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Erhebung von Daten im Internet" vorgeschlagen, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Bericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Rechtsvereinfachung beim Arbeitslosengeld II. Ziel sei die "Aufdeckung von Einkünften aus E-Commerce".

Dem Bericht zufolge strebt die BA auch eine Ausweitung des Datenabgleichs mit anderen Behörden an: So sollten künftig auch die Daten von Hartz-IV-Beziehern über deren Vermögensanlagen bei Versicherungen sowie Informationen der Grundbuchämter an Jobcenter übermittelt werden. Auch sollten nicht mehr nur die Daten des Hartz-IV-Empfängers selbst, sondern auch die "sämtlicher Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft" bei anderen Sozialbehörden und Einrichtungen abgerufen werden dürfen, berichtete "Bild".

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