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Liveticker Ukraine Regierungsgegner errichten neue Barrikaden

Der Machtkampf in der Ukraine eskaliert, es gibt Tote und Verletzte. Präsident Viktor Janukowitsch verhandelt mit der Opposition. Wie lange hält der Waffenstillstand? Das Neueste im Liveticker.

Hier können Sie den Liveticker aktualisieren

+++ 12:05 Uhr +++ Steinmeier bestellt ukrainischen Botschafter ein

Wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen die Opposition in Kiew hat die Bundesregierung den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Pawel Klimkin, einbestellt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier bat den Diplomaten zum Gespräch ins Auswärtige Amt. Regierungssprecher Steffen Seibert verurteilte abermals die Anwendung von Gewalt durch die Sicherheitstruppen von Präsident Viktor Janukowitsch. "Wir haben große Sympathie mit der überwältigenden Mehrzahl der Demonstranten, die gewaltfrei und friedlich ihre Bürgerrechte einfordern", sagte Seibert. Klar sei aber, "dass es auch gewaltbereite Demonstranten gibt".

+++ 11:00 Uhr +++ Zufahrt zum Amtssitz des Präsidenten blockiert

Die Gegner des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch weiten ihre Proteste aus und errichten neue Barrikaden in Kiew. Rund 1000 Demonstranten verließen den zentralen Kundgebungsort rund um den Unabhängigkeitsplatz und blockierten Zufahrtswege zum Amtssitz des Präsidenten. Auf dem zentralen Platz in Kiew füllten die Oppositionellen bei Temperaturen vom minus 13 Grad weitere Sandsäcke mit Schnee, um sie zu Wällen aufzuschichten. Vermummte Demonstranten standen mit erbeuteten Polizeischilden bereit, um ein mögliches Einschreiten der Sicherheitsbehörden abzuwehren.

+++ 10:05 Uhr: Empörung über Skandalvideo

Ein Skandalvideo mit einem nackten und von Polizisten misshandelten Demonstranten hat in Kiew massive Empörung ausgelöst. Die Behörden bestätigten die Echtheit des Clips und kündigten eine Untersuchung an. "Das Innenministerium der Ukraine entschuldigt sich für die inakzeptablen Handlungen der Menschen in Milizuniformen", hieß es in einer Mitteilung. "Minister Witali Sachartschenko hat mit Nachdruck auf die Unzulässigkeit solcher Taten hingewiesen."

+++ 09:18 Uhr: Protestwelle schwappt auf andere Städte über

Das ergebnislos gebliebene Krisengespräch zwischen Regierung und Opposition hat die Proteste gegen Präsident Viktor Janukowitsch wieder angeheizt. Die stundenlange Unterredung mit dem Staatschef habe nichts gebracht, sagte Oppositionsführer Vitali Klitschko. Der Präsident wolle seine Gegner hinters Licht führen. Enttäuscht über den Ausgang des Gesprächs errichteten Demonstranten in Kiew neue Barrikaden. Die Protestwelle schien zudem immer mehr auch in andere Städte überzuschwappen.

+++ 07:13 Uhr: Demonstranten besetzen Agrarministerium

Nach den Krisengesprächen der prorussischen Führung in der Ukraine mit der Opposition rüsten sich Regierungsgegner für neue Proteste. In Kiew verstärkten Aktivisten am Freitag die Barrikaden im Zentrum. Sie errichteten auch neue Posten etwa an der stark genutzten Metrostation Kreschtschatik. Zudem besetzten sie das Ministerium für Agrarpolitik und Ernährungswirtschaft, wie Medien berichteten.

+++ 06:15 Uhr: Anspannung in der Ukraine

Nach weitgehend erfolglosen Verhandlungen der ukrainischen Opposition mit Präsident Viktor Janukowitsch haben erneut hunderte Regierungsgegner die Nacht hinter den Barrikaden auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew verbracht. Mit Spannung wird erwartet, wie die Regierungsgegner am Freitag auf das abgelaufene Ultimatum an die Regierung reagieren werden. Oppositionsführer Vitali Klitschko hatte Geduld angemahnt.

+++ 03:56 Uhr: Klitschko bittet Demonstranten um Geduld

Nach den fünfstündigen Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition in Kiew bat Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko die seit Wochen ausharrenden Demonstranten um Geduld und einen "Waffenstillstand". Die Regierung habe zugesagt, etwa 100 festgenommene Demonstranten binnen drei Tagen freizulassen, sagte Klitschko weiter. "Ich hoffe, sie hält ihr Versprechen."

Die Menge reagierte mit Pfiffen und "Schande"-Rufen. Nach den Straßenschlachten mit drei von den Behörden bestätigten Toten hatte der 42-Jährige am Vortag noch betont, Janukowitsch müsse bis Donnerstagabend den Forderungen der Opposition nachkommen, die unter anderem vorgezogene Neuwahlen verlangt.

+++ 00:57 Uhr: Janukowitsch bietet Deal an

Die Oppositionsführer in der Ukraine haben sich enttäuscht über das Ergebnis eines vierstündigen Krisengesprächs mit Präsident Viktor Janukowitsch geäußert. "Das einzige, was wir bei unserem Treffen mit Janukowitsch erreicht haben, ist das Versprechen, alle Demonstranten freizulassen", sagte Vitali Klitschko vor Regierungsgegnern auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Seinen eigenen Rücktritt oder den des Kabinetts habe der Präsident abgelehnt. Seinen Kritikern bot Janukowitsch einen Deal an.

Laut dem Oppositionspolitiker Oleg Tiagnibok schlug Janukowitsch den Rückzug seiner Gegner aus der Gruschewski-Straße in der Innenstadt vor, an der unter anderem das Parlamentsgebäude und der Regierungssitz liegen. Im Gegenzug habe der Präsident angeboten, die Lage auf dem symbolisch bedeutsamen Unabhängigkeitsplatz mit dem dortigen Protestlager zu beruhigen, sagte Tiagnibok.

+++ 22:00 Uhr: Krisengespräch in Kiew beendet

Mit Spannung haben Zehntausende Regierungsgegner in Kiew das Ergebnis eines neuen Krisengespräches zwischen dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und Oppositionsführern erwartet. "Wir möchten das Blutvergießen beenden und die Chance ist sehr groß", sagte der Oppositionspolitiker und frühere Außenminister Arseni Jazenjuk nach dem fast fünfstündigen Treffen in der Präsidialkanzlei.

Mögliche Vereinbarungen sollten aber erst auf dem Unabhängigkeitsplatz - dem Maidan - verkündet werden. Auch das Regierungslager hatte sich zuversichtlich gezeigt, einen Kompromiss zu finden, um die tödlichen Straßenschlachten in Kiew zu beenden. 

+++ 21:54 Uhr: USA drohen Janukowitsch mit Sanktionen

Die USA haben den ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch mit Konsequenzen gedroht, sollte die Gewalt gegen Demonstranten eskalieren. Vizepräsident Joe Biden habe Janukowitsch in einem Telefonat dazu gedrängt, die politische Krise auf friedlichem Weg zu lösen, teilte das Präsidialamt in Washington mit. Sollte es dagegen zu einem weiteren Blutvergießen in Kiew kommen, werde dies Konsequenzen in den Beziehungen mit den USA haben. Ein Sprecher von US-Präsident Barack Obama fügte hinzu, damit seien auch Sanktionen gemeint. 

+++ 21:47 Uhr: "Große Chance" für Ende der Gewalt?

Nach den Gesprächen mit dem ukrainischen  Präsidenten Viktor Janukowitsch haben die Oppositionsvertreter neue  Zuversicht für ein Ende der Gewalt: Es gebe nun eine "große Chance", die Krise ohne weiteres Blutvergießen zu beenden, sagte Arseni Jazenjuk von der Partei Vaterland. Gemeinsam mit Boxweltmeister Vitali Klitschko und Oleg Tiagnibok von den Nationalisten hatte er mehrere Stunden mit Janukowitsch verhandelt.

+++ 21:46 Uhr: Zehntausende warten auf dem Maidan

Auf dem zentralen Unabhängigkeitsplatz in Kiew - dem Maidan - warteten Zehntausende auf ein Ergebnis der Treffens in der Präsidialkanzlei. Viktor Janukowitsch hatte dort am späten Nachmittag Oppositionsführer Viktor Klitschko sowie den früheren Parlamentschef Arseni Jazenjuk von der Vaterlandspartei der inhaftierten Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko sowie Oleg Tjagnibok von der rechtspopulistischen Partei Swoboda (Freiheit) empfangen.

+++ 20:58 Uhr: Janukowitsch und Klitschko verhandeln weiter

Ein neues Krisengespräch zwischen dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und der Opposition hat sich stundenlang hingezogen. "Wir verhandeln, und ich hoffe, dass wir heute eine Vereinbarung treffen, die uns einen Neustart erlaubt", sagte die Abgeordnete Anna German von der regierenden Partei der Regionen, eine Vertraute Janukowitschs, in einer Fernsehsendung.

Die Regierungsgegner um Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko hatten Janukowitsch am Vortag eine Frist bis zum Abend gesetzt, um der Opposition entgegenzukommen. Unter anderen werden vorgezogene Präsidentenwahlen gefordert.

+++ 20:14 Uhr: Regierung entschuldigt sich für Übergriff

Die ukrainische Regierung hat sich für die mutmaßliche Misshandlung eines Demonstranten durch eine Spezialeinheit der Polizei entschuldigt. Das Innenministerium bitte "wegen des indiskutablen Handelns von uniformierten Personen" um Entschuldigung, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. In einem auf der Onlineplattform Youtube veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein nackter Mann bei seiner Festnahme im Schneetreiben von Sicherheitskräften schikaniert wird.

Die Uniformierten zwangen den nackten Mann, mit einem der Beamten für Fotos zu posieren. Dieser schlug das Opfer, auf dessen Rücken Schlagspuren zu sehen waren. Auch oppositionelle Medien verbreiteten das Video. Nach Angaben des Innenministeriums wurde eine Untersuchung eingeleitet, um herauszufinden, wann und wo die Aufnahmen entstanden sind. 

+++ 20:11 Uhr: Demonstranten errichten Barrikaden

In Kiew haben Demonstranten Barrikaden aus Autoreifen errichtet. Sie bereiten sich auf eine weitere Nacht im Machtkampf mit dem Machtlager um Präsident Viktor Janukowitsch vor. 

+++ 19:15 Uhr: EU schickt Spitzenpersonal nach Kiew

Die EU verstärkt ihre Bemühungen um eine Entschärfung der Krise in der Ukraine. EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle wird zu Gesprächen mit den Konfliktparteien nach Kiew reisen, wie ein Kommissionssprecher in Brüssel mitteilte. In der kommenden Woche wird die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton folgen. Sie rief beide Seiten auf, die Tür zum Dialog offen zu halten. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch habe die Vermittlungsbemühungen der EU-Vertreter in einem Telefonat mit EU-Kommissionschef José Manuel Barroso begrüßt, sagte der Kommissionssprecher.

+++ 18:45 Uhr: Merkel telefoniert mit Janukowitsch

Nach den blutigen Protesten in der Ukraine hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Präsident Viktor Janukowitsch telefoniert. Bei dem Gespräch seien "Möglichkeiten eines friedlichen Auswegs aus der politischen Krise und Wege einer Stabilisierung in der Ukraine" besprochen worden, teilte der Pressedienst des Staatsoberhauptes in Kiew mit.

+++ 18:41 Uhr: Brüssel schaltet sich in Krise ein

Die EU schaltet sich wegen der  Gewalteskalation stärker in die Krise in der Ukraine ein.  EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton wird kommende Woche nach Kiew  reisen und dort Präsident Viktor Janukowitsch sowie Vertreter der  Opposition treffen, wie Ashton am Donnerstag in Brüssel mitteilte.  "Die Türen zum Dialog und für eine politische Lösung müssen offen  gehalten werden", erklärte die EU-Außenbeauftragte. 

+++ 18:12 Uhr: "Menschen kommen um, Aktivisten verschwinden"

Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat stärkeren internationalen Druck auf Präsident Viktor Janukowitsch gefordert. "Das Regime Janukowitsch hat mit Terror gegen das eigene Volk begonnen", sagte der 42-Jährige nach Angaben seiner Partei Udar (Schlag). "Menschen kommen um, Aktivisten verschwinden, Verletzte werden aus Krankenhäusern entführt", erklärte der Ex-Boxweltmeister. Bei gewalttätigen Protesten waren zwei Regierungsgegner erschossen worden, ein dritter Aktivist wurde erfroren gefunden. Die Täter sind noch unbekannt. Erste Verhandlungen zur Krisenlösung waren ergebnislos geblieben. 

Alle Videos zum Machtkampf in der Ukraine finden Sie hier

+++ 17:39 Uhr: Demonstranten stürmen Gebietsverwaltungen 

Nach den tödlichen Schüssen auf Demonstranten in Kiew haben wütende Regierungsgegner Verwaltungsgebäude in mehreren west- und zentralukrainischen Städten gestürmt. Hunderte Regierungsgegner besetzten die Gebietsverwaltung in der Großstadt Lwiw (Lemberg) rund 500 Kilometer westlich von Kiew.

Sie zwangen den von Präsident Viktor Janukowitsch eingesetzten Gouverneur Oleg Salo, ein Rücktrittsgesuch zu unterzeichnen, wie örtliche Medien berichteten. Salo widerrief die Unterschrift später. Die Region Galizien gilt als Hochburg der rechtspopulistischen Oppositionspartei Swoboda (Freiheit).

+++ 17:10 Uhr: Janukowitsch fordert Kompromissbereitschaft

Unmittelbar vor einem Krisentreffen in Kiew hat der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch die Opposition zur Kompromissbereitschaft aufgefordert. Die Regierungsgegner um Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko müssten eine konstruktive Position einnehmen, sagte er der Agentur Interfax. "Die Führung tut alles, um Frieden und Stabilität in der Ukraine zu gewährleisten", erklärte der prorussische Staatschef. Die prowestliche Opposition fordert mit Nachdruck vorgezogene Präsidentenwahlen.

+++ 16:54 Uhr: Asarow wirft Opposition Staatsstreich vor

Der ukrainische Regierungschef Nikolai Asarow hat der Opposition vorgeworfen, sie wolle mit einem Staatsstreich in Kiew die Macht an sich reißen. "Der Regierungssitz ist belagert", betonte er laut Medienberichten am Rande des Wirtschaftsforums im Schweizer Davos. "Das ist der Versuch eines Staatsstreichs. Gegen uns kämpft nicht die Opposition. Das sind Militante", sagte Asarow mit Verweis auf die Straßenschlachten zwischen radikalen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften. 

Der Ministerpräsident schloss vorgezogene Präsidentenwahlen aus, wie sie die Opposition um Vitali Klitschko fordert. "Wie können wir Wahlen abhalten, wenn das Zentrum von Kiew von Banditen besetzt ist", sagte Asarow. Das Parlament soll in der kommenden Woche in einer Sondersitzung auch über seinen Rücktritt diskutieren.

+++ 15:57 Uhr: Janukowitsch signalisiert Einlenken

Nach den ersten Todesfällen bei den Protesten von Regierungsgegnern in der Ukraine hat das prorussische Machtlager ein Einlenken signalisiert. Parlamentspräsident Wladimir Rybak kündigte eine Sondersitzung an, in der auch über den Rücktritt von Regierungschef Nikolai Asarow entschieden werden soll. Die Proteste Tausender Regierungsgegner hielten nach blutigen Straßenschlachten mit mindestens drei Toten unvermindert an. Kommentatoren betonten, dass Präsident Viktor Janukowitsch den unbeliebten Asarow opfere.

+++ 14:13 Uhr: Kein Ausnahmezustand in der Ukraine

Der ukrainische Präsident Viktor  Janukowitsch plant nach EU-Angaben nicht die Verhängung des  Ausnahmezustands, um die Lage im Land wieder unter Kontrolle zu bekommen. Eine entsprechende Zusicherung habe Janukowitsch  EU-Kommissionschef José Manuel Barroso gegeben, sagte dessen  Sprecher Olivier Bailly in Brüssel. Beide Politiker  hätten zuvor miteinander telefoniert und der ukrainische Staatschef  habe "Barroso versichert, dass nicht vorgesehen ist, einen  Ausnahmezustand in der Ukraine auszurufen".

Bilderserie zu den Ausschreitungen in der Ukraine

+++ 13:57 Uhr: Währung Hrywnja unter Druck

Der erbitterte Machtkampf zwischen der ukrainischen Regierung und der pro-europäischen Opposition belastet auch die ukrainische Währung Hrywnja. Ein Dollar kostete wie schon am Vortag zeitweise 8,44 Hrywnja und war damit so teuer wie zuletzt im Oktober 2009. Bei den Protesten waren erstmals Menschen getötet worden, nachdem die Regierung Scharfschützen gegen Demonstranten eingesetzt hatte.

+++ 13:47 Uhr: Merkel mahnt Ukraine

Die Bundesregierung erwägt derzeit keine Sanktionen gegen die Ukraine als Reaktion auf den Umgang mit der Opposition. "Sowohl der Bundesaußenminister als auch ich halten Sanktionen im Augenblick nicht für das Gebot der Stunde", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Abschluss der Kabinettsklausur in Meseberg. Vielmehr gehe es jetzt um eine Deeskalation. Deutschland wolle mithelfen, dass sich dafür Gesprächskanäle öffneten.

+++ 13:31 Uhr: Demonstranten wollen auf Gewalt verzichten

In Kiew haben die demonstrierenden Regierungsgegner einem Medienbericht zufolge angekündigt, bis zum Abend auf den Einsatz von Gewalt zu verzichten. Solange die neue Gesprächsrunde von Präsident Viktor Janukowitsch mit Oppositionsvertretern laufe, werde es keine weiteren Auseinandersetzungen mit der Polizei geben, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Der Gewaltverzicht gelte bis 19 Uhr MEZ.

Die Verhandlungen zwischen Janukowitsch, Box-Weltmeister Vitali Klitschko, Ex-Wirtschaftsminister Arseni Jazenjuk und dem Nationalisten Oleh Tjahnibok sollten Oppositionskreisen zufolge um 16 Uhr MEZ beginnen.

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