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Von Kim Jong Un betreut Nordkorea feuert Kurzstreckenraketen ins Meer

Erst letzte Woche feuerte Nordkorea Kurzstreckengeschosse ab, nun schießt Pjöngjang wieder Raketen ins Meer. Das Vorgehen könnte mit dem Besuch von Chinas Staatspräsident in Seoul zu tun haben.

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben zwei weitere  Kurzstreckengeschosse ins Meer gefeuert. Die Projektile mit einer Reichweite von 180 Kilometern seien am Mittwoch von der Küstenstadt aus Wonsan abgeschossen worden und in Gewässern vor der Ostküste gelandet, teilten Vertreter des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Weitere Details wurden nicht genannt. Erst vergangene Woche hatte Pjöngjang nach Angaben aus Südkorea mehrere Kurzstreckengeschosse abgefeuert, beide Male landeten die Projektile in Gewässern vor der Ostküste. Nordkoreanischen Medien zufolge hatte Machthaber Kim Jong Un die Raketentests persönlich betreut.

Das Vorgehen Pjöngjangs erfolgte kurz vor dem Besuch von Chinas Staatspräsident Si Jinping in Seoul. Dort trifft Xi zu Gesprächen mit seiner südkoreanischen Kollegin Park Geun Hye zusammen, die sich um das Nuklearwaffenprogramm Nordkoreas drehen dürften. Seitdem der junge Kim nach dem Tod seines Vaters KimJong Il die Macht übernahm, hat er sich noch nicht mit Xi getroffen.

Dabei gilt China als langjähriger Verbündeter und wichtigster Unterstützer Nordkoreas. Allerdings reagierte Peking auf Pjöngjangs dritten Atomtest und dessen Kriegsrhetorik gegen Seoul und Washington im vergangenen Jahr mit Empörung. China unterstützte in der Folge die Verschärfung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea und schränkte die Bankgeschäfte des Landes erheblich ein.  Mit Blick auf Xis bevorstehende Visite in Seoul wolle der Norden mit den Raketentests offenbar das Signal senden, dass er in seinen militärischen Bestrebungen keine Einmischung wünsche, sagte Chang Yong Seok vom Institut für Frieden und Vereinigung an der Universität Seoul.      

Zu Wochenbeginn unterbreitete die nordkoreanische Führung dem Süden eine Reihe von Vorschlägen zur Entspannung der Beziehungen. Dazu gehörten ein Ende der Militärübungen zwischen Südkorea und den USA, die Pjöngjang als Vorbote für eine Invasion empfindet. Seoul wies die Vorschläge jedoch als unaufrichtig zurück.

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