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ISIS-Vormarsch im Irak Dschihadisten sollen Chemiewaffen erbeutet haben

Laut der irakischen Regierung haben die ISIS-Rebellen eine frühere Chemiewaffenanlage eingenommen. Auf dem Gelände sollen sich noch tausende Raketen befinden.

Die Extremistengruppe Islamischer Staat hat laut der irakischen Regierung eine frühere Chemiewaffenanlage im Nordwesten Bagdads eingenommen. Dort seien unter anderem 2500 Raketen gelagert, die mit dem Nervengas Sarin oder deren Reststoffen gefüllt sind, teilte der irakische UN-Botschafter Mohammed Ali Alhakim in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit.

In dem Schreiben heißt es weiter, "Terroristen" seien am 11. Juni in die riesige Muthanna-Anlage eingedrungen. Den Wachleuten hätten die sunnitischen Extremisten dann Waffen und Ausrüstung abgenommen.

Alhakim wies vor allem auf die von den Angreifern eingenommene Bunker 13 und 41 im Komplex hin, die laut einem UN-Bericht von 2004 auch den Giftstoff Natriumcyanid enthalten, aus dem der Nervenkampfstoff Tabun hergestellt werden kann. Zudem werden dort mit Senfgas bestückte Granaten gelagert. 

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