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Nahost-Krise im Live-Ticker Militanter Kommandeur bei Luftangriff getötet

Siebenstündige Waffenruhe hat begonnen +++ Kurz vor der Feuerpause: Militanter Kommandeur stirbt bei Luftangriff +++ UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt anti-semitische Angriffe.

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09:00 Uhr: Siebenstündige Feuerpause hat begonnen

Eine siebenstündige humanitäre Waffenruhe hat am Montag in einem Großteil des Gazastreifens begonnen. Sie sollte bis 17.00 Uhr (Ortszeit/16.00 Uhr MESZ) dauern. Ausgenommen seien Gebiete, in denen die Armee operiere, teilte das Militär mit. Nach israelischen Medienberichten bezieht sich dies auf Regionen von Rafah im südlichen Gazastreifen.

Eine Feuerpause am Freitag war nach kurzer Zeit wieder zusammengebrochen. Ein Sprecher der radikal-islamischen Hamas teilte mit, die neue Waffenruhe sei einseitig erklärt worden. Israel wolle damit nur "von seinen Massakern ablenken". Sami Abu Suhri sagte: "Wir glauben nicht an diese Waffenruhe und rufen unser Volk zur Vorsicht auf."

08:35 Uhr: Militanter Kommandeur stirbt bei Luftangriff 

Wenige Stunden vor dem Beginn einer siebenstündigen Waffenruhe ist ein militanter Führer im Gazastreifen bei einem israelischen Luftangriff ums Leben gekommen. Die Gruppe Islamischer Dschihad teilte mit, ihr Kommandeur im nördlichen Teil des Territoriums, Daniel Mansur, sei getötet worden, als sein Haus kurz vor Morgendämmerung am Montag getroffen worden sei. Die Organisation Islamischer Dschihad ist ein enger Verbündeter der in dem Gebiet regierenden Hamas.

 Israel hat seit dem Wochenende seine Bodenoffensive im Gazastreifen heruntergefahren. Das Land setzt jedoch seine Angriffe aus der Luft, vom Meer und mit Artillerie fort. Für 09.00 Uhr MESZ am Montag kündigte die israelische Seite eine Waffenruhe an, die jedoch nicht für das gesamte palästinensische Gebiet gelten soll. Dem Gazakrieg sind seit dem Beginn vor knapp vier Wochen mehr als 1800 Palästinenser und mehr als 60 Israelis zum Opfer gefallen.

08:26 Uhr: Irans Präsident wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Der iranische Präsident Hassan Ruhani  hat Israel schwere Verbrechen im Gazastreifen vorgeworfen. "Dieser Völkermord, dieses Töten unschuldiger Menschen und diese unmenschlichen Kriegsverbrechen müssen gestoppt werden", sagte Ruhani während einer Gaza-Konferenz in Teheran.  Ruhani kritisierte die Vereinten Nationen und insbesondere einige Mitglieder des Sicherheitsrats wegen ihres Schweigen gegenüber Israel. Dies habe Israel nur zu noch mehr Verbrechen ermutigt, sagte Ruhani. Deshalb sollten sich andere internationale Organisationen wie beispielsweise die Bewegung der Blockfreien Staaten dafür einsetzen, dass das Leid der Menschen in Gaza gemildert werde. Nach iranischen Angaben, nehmen Außenminister und Vizeaußenminister aus 30 Ländern an der Teheraner Konferenz teil.  

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