Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen "Die Nato steht bereit, die Ukraine zu unterstützen"

Die ukrainische Armee könnte Unterstützung bekommen: Nato-Generalsekretär Rasmussen sicherte die Unterstützung des Militärbündnisses zu. Über dem Rebellengebiet wurde ein Kampfjet abgeschossen.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat der Ukraine im Konflikt mit Russland die Unterstützung des westlichen Militärbündnisses zugesichert. "Die Nato steht bereit, die Ukraine zu unterstützen" mit Beratern und anderen Mitteln, sagte Rasmussen am Donnerstag bei einem Besuch in Kiew. Er warf Russland vor, die Ukraine weiterhin zu destabilisieren und die prorussischen Separatisten zu unterstützen. Durch den Konflikt im Osten des Landes seien "die Freiheit und die Zukunft der Ukraine" bedroht, sagte der Nato-Generalsekretär.

Rasmussen, der in Kiew Präsident Petro Poroschenko und andere Mitglieder der ukrainischen Führung getroffen hatte, rief die Regierung in Moskau auf, ihre Truppen von der Grenze abzuziehen. Eine Nato-Sprecherin hatte Russland vorgeworfen, in den vergangenen Wochen seine Truppenstärke an der Grenze von 12.000 auf 20.000 Soldaten erhöht zu haben. Zudem äußerte sie die Sorge, dass Moskau unter dem Vorwand eines Friedenseinsatzes in seinem Nachbarland intervenieren könnte.

Kampfjet über Rebellengebiet abgeschossen

Die ukrainischen Streitkräfte versuchen seit Tagen, die beiden östlichen Großstädte Donezk und Lugansk unter ihre Kontrolle zu bringen. Zwar gelang es der Armee bei ihrer Offensive, Slawjansk, Mariupol und andere kleinere Städte den Rebellen zu entreißen, doch geriet der Vormarsch angesichts des heftigen Widerstands der Milizen immer wieder ins Stocken. Den Rebellen gelang es offenbar erneut ein Kampfjet abzuschießen. Wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, stürzte das Flugzeug auf einem Feld ab, nachdem es offenbar explodiert war. Der Pilot wurde mit einem Fallschirm gesichtet. Der Abschuss ereignete sich etwa 40 Kilometer östlich der Rebellenhochburg Donezk nahe der Stelle, an der ein malaysisches Passagierflugzeug Mitte Juli abgestürzt war.
Nach UN-Angaben wurden in dem Konflikt bereits mehr als 1100 Menschen getötet. Der mutmaßliche Abschuss eines malaysischen Passagierflugzeugs Mitte Juli durch die Separatisten verschärfte den Konflikt weiter.

Russland reagiert auf Wirtschaftssanktionen

Als Antwort auf die Wirtschaftssanktionen der EU und USA stoppt Russland die Einfuhr von Agrarprodukten aus dem Westen. Zudem erwägt die Regierung in Moskau ein Überflugverbot für Fluggesellschaften aus den USA und der EU auf dem Weg nach Asien. Der russische Präsident Wladimir Putin versuchte am Donnerstag auch Weißrussland und Kasachstan für die Gegenmaßnahmen ins Boot zu holen. In Kiew sprachen Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und Ministerpräsident Arseni Jazenjuk nach Angaben der ukrainischen Regierung über mögliche Militärhilfe.
Der für ein Jahr verhängte Importstopp für bestimmte Lebensmittel gilt nach Angaben des russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew nicht nur für Waren aus den USA und der EU, sondern auch für Norwegen, Australien und Kanada. Eine Entscheidung über ein mögliches Überflugverbot für Fluggesellschaften aus den USA und der EU sei noch nicht gefallen.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Hier kann nicht mehr kommentiert werden.