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Bildungsmonitor vorgestellt Sachsen ist Spitze, Berlin Schlusslicht

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft hat die Bildungsangebote der Bundesländer untersucht. Im Durchschnitt machten alle Länder Fortschritte. Ganz vorne landete Sachsen.

Die Bundesländer haben einer Studie zufolge Fortschritte in ihren Bildungsangeboten gemacht. Besonders bei den Betreuungsbedingungen für Kinder und im Kampf gegen Schul- und Ausbildungsabbrüche verzeichnet der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vorgestellte Bildungsmonitor 2014 spürbare Verbesserungen. Außerdem lobten die Studienmacher, dass Professoren mehr Geld zur Forschung bereit gestellt werde und sich das Fachkräfteangebot gebessert habe.

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft bewertete im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf Grundlage von zwölf Handlungsfeldern die Bildungspolitik der Bundesländer. Von den 16 Bundesländern benoteten die Studienmacher die Bildungsbedingungen in Sachsen am besten, gefolgt von Thüringen und Bayern. Schlusslicht des Rankings wurde Berlin, knapp davor landete Nordrhein-Westfalen auf Platz 15 und Brandenburg auf Platz 14.

Laut Studie zeigten die Bundesländer aber unterschiedliche Stärken. So habe Sachsen eine exzellente Förderinfrastruktur - also Einrichtungen zur Kinderbetreuung - und eine hohe Schulqualität, während Thüringen viel Geld für Bildung bereitstelle oder Bayern ein leistungsstarkes System der beruflichen Bildung habe.

Auch im Länder-Ranking weiter zurückliegende Länder konnten demnach in einzelnen Bereichen überzeugen. So liegt Schlusslicht Berlin bei der Forschung vorne und der insgesamt auf Platz 13 liegende Stadtstaat Bremen bei den naturwissenschaftlichen Fächern, den so genannten MINT-Fächern. Das Saarland und Hamburg hätten im Vergleich zum Bildungsmonitor 2013 erhebliche Fortschritte geschafft, im Saarland etwa sei das Angebot dualer Studiengänge enorm gestiegen und in Hamburg habe der Anteil der Grundschüler mit Ganztagsunterricht stark zugenommen.

Bereits am Wochenende war bekannt geworden, dass es laut der Studie bei den schulischen Leistungen kaum Unterschiede zwischen Schülern des achtjährigen Gymnasiums (G8) und des neunjährigen (G9) Gymnasiums gibt.

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