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Zwischenfall im Schwarzen Meer Russland weist kanadischen Provokationsvorwurf zurück

Mitten im Ukraine-Konflikt sorgt Russland mit einer Flug-Aktion für Aufsehen. Ein Kampfjet soll eine kanadische Fregatte mehrfach umkreist haben. Ottawa ist außer sich, Moskau spricht von Zufall.

Ein russisches Militärflugzeug hat nach kanadischen Angaben eine kanadische Fregatte im Schwarzen Meer überflogen und mehrfach umkreist. Ottawa warf Moskau eine "unnötige Provokation" inmitten der Ukraine-Krise vor. Zwar habe das Flugzeug keinerlei Bedrohung dargestellt, der Vorfall drohe die Spannungen in der Region aber "weiter zu eskalieren", erklärte Verteidigungsminister Rob Nicholson.

Die "HMCS Toronto" ist im Rahmen eines NATO-Einsatzes im Schwarzen Meer. Kanadas Beteiligung an der Mission zeige das Engagement Ottawas "für Frieden und Sicherheit in Ost- und Zentraleuropa", erklärte Nicholson. Die NATO-Mission sei ein "direktes Ergebnis der militärischen Aggression und Invasion der Ukraine durch das Regime (Wladimir) Putins", des russischen Präsidenten. Nicholson rief Moskau auf, sein "rücksichtsloses Vorgehen zu stoppen".

Bei Kämpfen zwischen prorussischen Aktivisten und Regierungstruppen sind in den vergangenen Monaten in der Ostukraine mehr als 2600 Menschen getötet worden. Der Westen wirft Russland vor, die Rebellen militärisch zu unterstützen. Die EU beschloss am Montagabend neue Sanktionen gegen russische Unternehmen. Vor deren Inkrafttreten soll Moskau aber noch Zeit zum Einlenken gegeben werden.

"Geplanter Flug über neutralen Gewässern"

Russland wies die Vorwürfe zurück. Ein Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-24 und ein Militärtransporter vom Typ Antonow AN-26 hätten sich auf einem geplanten Flug über neutralen Gewässern des Schwarzen Meeres befunden, zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti einen Sprecher des Verteidigungsministeriums. Dieser bestätigte zwar den Überflug über die kanadische Fregatte, doch hätten sich die russischen Flugzeuge "dem ausländischen Schiff nicht genähert."

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