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Deutschland im Visier "Islamischer Staat" ruft zu Terroranschlägen auf

Die Organisation "Islamischer Staat" hat weltweit zu Terroranschlägen aufgerufen. Als Ziel wird auch Deutschland genannt. Alle Muslime wurden aufgefordert Zivilisten zu töten.

Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat Muslime weltweit dazu aufgerufen, Terroranschläge und Morde an "Ungläubigen" zu begehen. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf ein 56-seitiges englischsprachiges Propaganda-Magazin, das die Islamisten im Internet veröffentlichten. Darin definieren die Terroristen mehrere Länder als feindliche Staaten, in denen Attentate verübt werden sollen. Darunter auch Deutschland.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte erneut vor Terroranschlägen in Deutschland. Er sieht vor allem Gefahr durch heimkehrende Islamisten. Ein Anschlag sei "nicht auszuschließen", sagte de Maizière in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Deutschland stehe im Fokus des Terrorismus, dies sei bereits in der Vergangenheit so gewesen.

"Kreuzzügler finden und sie töten"

"An diesem Zeitpunkt des Kreuzzuges gegen den Islamischen Staat, ist es wichtig, dass Angriffe in allen Ländern stattfinden, die der Allianz gegen den Islamischen Staat angehören", heißt es in dem Propaganda-Schreiben. "Insbesondere in den USA, in Großbritannien, in Frankreich, Australien und Deutschland. Mehr noch, die Bürger dieser Kreuzfahrer-Nationen sollen überall angegriffen werden, wo man auf sie stößt."

Zur Verteidigung des "Islamischen Staates" sollen in Nordamerika, Europa und Australien Morde begangen werden, heißt es weiter. "Jeder Muslim soll aus dem Haus gehen, einen Kreuzzügler finden und ihn töten." Wichtig sei es, dass die Attentate mit der Terrororganisation in Verbindung gebracht würden. "Sonst würden die Kreuzzügler-Medien diese Angriffe nur als zufällige Morde abtun."

De Maizière mahnte zur Ruhe. Die Arbeit der Sicherheitsbehörden sei gut und ihnen müsse Vertrauen entgegen gebracht werden. Derzeit liefen über hundert Ermittlungsverfahren, viele Islamisten seien bereits an der Ausreise gehindert worden, sagte der Minister. Auch die Zusammenarbeit mit den Landesinnenministern und mit Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) über eine Verschärfung der Gesetze sei gut, sagte de Maizière. "Wir ringen um eine gute Lösung."

Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat in den vergangenen Monaten die Kontrolle über weite Gebiete im Norden des Irak und Syriens übernommen. Die radikale Gruppe rekrutiert ihre Kämpfer auch im Ausland, hunderte Menschen aus westlichen Staaten, darunter Deutschland, sollen für die Dschihadisten im Irak und Syrien kämpfen.

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