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20.000 Mann starke Armee geplant Wie die USA den IS vernichten wollen

Das Morden des IS soll ein Ende haben. Deswegen planen die USA und der Irak jetzt Großes: Riesige Divisionen sollen ausgebildet werden. Die Rolle der USA ist dabei noch nicht ausdefiniert

Wie die "New York Times" berichtet, planen irakische Sicherheitskräfte eine große Militäroffensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Das Ziel der geplanten Aktion ist demnach, wieder Kontrolle zu gewinnen über die von IS-Milizen eroberten Gebiete im Norden und im Westen des Iraks.

Die irakische Regierung will spätestens im Jahr 2015 die Terrorherrschaft des IS in strategisch wichtigen Städten wie etwa Mossul zerschlagen haben. Auch sollen bis dahin die großen Verkehrswege sowie das Grenzgebiet zu Syrien kontrolliert werden.
In den kommenden Wochen und Monaten sollen dafür drei neue irakische Armee-Divisionen mit US-amerikanischer Hilfe ausgebildet werden. Diese drei Divisionen sollen eine Manpower von 20.000 Soldaten haben.

Nehmen USA an Bodenoffensive teil?

Man wolle das irakische Militär nur unterstützen. Die konkrete Umsetzung der Zusammenstellung und Ausbildung obliege aber dem irakischen Militär, zitiert die "New York Times" einen ranghohen US-Militär.

Derweil ist noch nicht geklärt, ob möglicherweise US-Bodentruppen an der Großoffensive teilnehmen werden. US-Präsident Barack Obama hatte dies bisher ausgeschlossen. Doch könnte es zu einem Paradigmenwechsel in dieser Frage kommen. Das US-Militär gründete vor Kurzem eine Task Force, welche die Situation in dem Krisengebiet analysiert. Experten halten es für denkbar, dass die Amerikaner ihre Strategie überdenken und zumindest in geringem Umfang an Bodenoffensiven mitwirken.

Viele Zivilisten durch Luftschläge getötet

Seit inzwischen eineinhalb Monaten fliegen die USA und zahlreiche verbündete Staaten Luftangriffe gegen den IS. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete jüngst, dass seit Beginn der von den USA angeführten Angriffe am 23. September insgesamt mindestens 464 IS-Dschihadisten und 57 Nusra-Kämpfer getötet worden seien. Weiterhin seien bei den Luftschlägen mindestens 32 Zivilisten, darunter sechs Kinder, ums Leben gekommen. Die Beobachtungsstelle geht davon aus, dass die Zahl der Getöteten aufseiten des IS noch höher liegt.

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