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Anti-Islam-Bewegung "Pegida" Mehrheit der Ostdeutschen zeigt Verständnis

Die Organisatoren und viele Teilnehmer der Pegida-Proteste sind der Polizei offenbar bereits negativ aufgefallen. Doch in der Bevölkerung haben viele Verständnis für die Islam-Gegner.

Die Mehrheit der Ostdeutschen hat einer Umfrage zufolge Verständnis für die Demonstrationen des umstrittenen Bündnisses "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida). 53 Prozent der Ostdeutschen und 48 Prozent der Westdeutschen sagten in einer repräsentativen Emnid-Umfrage, sie hätten Verständnis für die Pegida-Kundgebungen.

Unter den Anhängern der AfD äußerten 86 Prozent Verständnis für Pegida, im Lager der Union 54 Prozent und in dem der SPD 46 Prozent. Bei den Anhängern der Linkspartei und bei denen der Grünen sagten jeweils 19 Prozent, sie könnten die Demonstrationen verstehen.

Indes wurde bekannt, dass insgesamt drei Organisatoren der Demonstration des Bündnisses "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) in einer Polizeidatei geführt werden.

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Neben Versammlungsleiter Lutz Bachmann sei dort ein weiteres Mitglied der Pegida-Führungsriege unter dem Stichwort "allgemeine Kriminalität (auch Gewaltdelikte)" registriert, wie Hamburger Nachrichtenmagazins "Spiegel" berichtet. Ein dritter Mitorganisator sei als Betrüger auffällig geworden. 

Bei den Pegida-Aufmärschen habe die Polizei zudem Mitglieder der als rechtsextrem eingestuften Hooligangruppen "Faust des Ostens" und "Hooligans Elbflorenz" ausgemacht, berichtete der "Spiegel". Rund 300 Demonstranten hätten Bezüge zur Fanszene des Fußballklubs Dynamo Dresden; 250 von ihnen seien "Problemfans".

In Sicherheitskreisen werde davon ausgegangen, dass viele von ihnen "offen gegenüber rechtsextremem Gedankengut" seien. Offenbar gebe es auch eine Verbindung zu der Organisation "Hooligans gegen Salafisten": Ein 42-Jähriger aus Meißen soll Organisator beider Bewegungen sein.

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