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Umstrittene "Pegida"-Demos 15 Prozent der Deutschen würden mitlaufen

Mit anti-islamischen Parolen hat "Pegida" Tausende Bürger für sich gewinnen können. Ängste vor einer Flüchtlingswelle könnten die Bewegung laut einer N24-Umfrage zum Dauerbrenner machen.

Etablierte Politikerkreise hat eine neue Bewegung von Wutbürgern eiskalt erwischt: "Pegida"-Demonstrationen gewinnen immer mehr Zulauf, die Popularität der Aufmärsche macht vielerorts ratlos. Während die meisten Politiker die anti-islamischen Proteste vehement ablehnen, rätseln im Hintergrund Politstrategen über den dramatischen Zulauf zur "Pegida".

Eine Umfrage im Auftrag von N24 zeigt, dass die Bewegung wahrscheinlich noch länger mit Aufmerksamkeit rechnen kann. Weniger als ein Drittel der Deutschen glaubt, dass "Pegida" nur ein vorübergehendes Phänomen ist (30 Prozent). Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) schätzt, dass die Aktivitäten noch einen längeren Zeitraum andauern werden. Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt.

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Viele Menschen sehen einen Dialog mit Teilnehmern von "Pegida"-Demonstrationen als Möglichkeit, auf die Islamophobie zu reagieren (59 Prozent). Ganze 15 Prozent der Befragten können sich jedoch anscheinend mit den Zielen der Bewegung identifizieren und erwägen es, bei den Aufmärschen mitzulaufen. Hochgerechnet entspricht dies einer Gruppe von 10 Millionen Deutschen.

Nur eine Minderheit (12 Prozent) hält ein Verbot der Veranstaltungen für nötig. Jeder Fünfte schlägt eine härtere Flüchtlingspolitik als Konsequenz der Proteste vor (21 Prozent), während jeder Vierte (24 Prozent) durch die Teilnahme an Gegendemonstrationen aktiv werden will. 

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